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Bayern: Brand in Recyclingbetrieb in Regensburg → aufwändige Löscharbeiten bei gepressten Papierballen

REGENSBURG (BAYERN): Am Donnerstag, dem 9. April 2026, wurde die Feuerwehr Regensburg über eine automatische Brandmeldeanlage zu einem Recyclingbetrieb im Stadtgebiet alarmiert. Auf einer Lagerfläche im Freien waren gepresste Papierballen in Brand geraten.

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen offene Flammen aus den gestapelten Papierballen. Aufgrund der intensiven Rauch- und Geruchsentwicklung wurde eine Bevölkerungswarnung veranlasst. Das Feuer hatte sich innerhalb der dicht gepressten Ballen aus Altpapier ausgebreitet. Aufgrund der Struktur des Materials gestalteten sich die Löscharbeiten besonders schwierig. Immer wieder kam es zu Glutnestern im Inneren der Ballen, die nur durch aufwändiges Zerlegen freigelegt und gezielt abgelöscht werden konnten.

Zur Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung wurden zwei unabhängige Löschwasserentnahmen eingerichtet. Neben dem Hydrantennetz wurde zusätzlich Wasser aus dem nahegelegenen Hafenbecken entnommen. Hierzu kamen lange Schlauchstrecken zum Einsatz. Zu Spitzenzeiten kamen zwei Wenderohre über Drehleitern sowie neun handgeführte Strahlrohre gleichzeitig zum Einsatz, um die Brandbekämpfung effektiv durchführen zu können.

Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Regensburg auch mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg, darunter der Löschzug Altstadt, der Löschzug Weichs sowie der Löschzug Schwabelweis. Im weiteren Verlauf unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Burgweinting die Maßnahmen vor Ort. Zur Aufrechterhaltung des Grundschutzes im Stadtgebiet wurde parallel eine Wachbesetzung organisiert. Diese wurde durch hauptamtliche Kräfte aus der Freischicht sowie durch die Löschzüge Keilberg und Wutzlhofen sichergestellt.

Die Löscharbeiten zogen sich aufgrund der aufwändigen Maßnahmen über mehrere Stunden hin. Zweu Feuerwehrkräfte wurde im Einsatzverlauf leicht verletzt. Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu wurden von der zuständigen Polizei aufgenommen.

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