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Oö: Alarmstufe III bei Brand einer Maschinenhalle in Luftenberg → Wieder Feuer im Bezirk Perg

LUFTENBERG AN DER DONAU (OÖ): Am Mittwochabend, 29. April 2026, wurde im Bezirk Perg Alarmstufe 3 ausgelöst: In Luftenberg an der Donau stand eine Maschinenhalle auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Ortsteil Statzing in Brand – ein Großaufgebot an Einsatzkräften stand im Einsatz.

Die Einsatzkräfte im Unteren Mühlviertel kamen damit erneut nicht zur Ruhe. Erst in der Nacht zuvor hatte ein Großbrand in Katsdorf über 200 Feuerwehrleute gefordert. Nur rund sechs Kilometer Luftlinie entfernt folgte nun der nächste Großeinsatz.

Gegen 20:16 Uhr wurden die ersten Feuerwehren alarmiert. Aufgrund der im Gebäude gelagerten gefährlichen Stoffe wie Diesel, Öl und Gasflaschen wurde rasch großflächig alarmiert. Insgesamt standen 15 Feuerwehren im Einsatz. Zu Beginn konnten die Löscharbeiten ausschließlich von außen durchgeführt werden.

Dichter Rauch erschwerte die Arbeiten zusätzlich und war laut Augenzeugenberichten bis nach Linz sichtbar. Der Wind trieb die Rauchschwaden zudem in eine angrenzende Wohnsiedlung. Zwei Personen mussten im Zuge des Einsatzes ins Krankenhaus gebracht werden. Neben den Feuerwehren standen auch Kräfte des Roten Kreuzes sowie der Polizei im Einsatz. Insgesamt waren an die 200 Einsatzkräfte vor Ort.

Meldung der Polizei

Bei einem landwirtschaftlichen Objekt im Bezirk Perg ereignete sich am 29. April 2026 gegen 20:10 Uhr ein Brand. Beim Brandobjekt selbst handelte es sich um eine freistehende Maschinenhalle, die nicht mit dem Wohngebäude verbunden war. Aus bislang unbekannter Ursache kam es darin zu einem Brand, der durch einen installierten Rauchmelder von den Hauseigentümern frühzeitig erkannt werden konnte.

Die 22-jährige Tochter des Hauses alarmierte umgehend die Feuerwehr. In der Zwischenzeit versuchte der 24-jährige Sohn den Brand mittels Feuerlöscher zu bekämpfen. Dies blieb jedoch ohne Erfolg, weshalb er mit seinem 58-jährigen Vater die Landmaschinen im Gebäude in Sicherheit brachte. Insgesamt waren 15 Feuerwehren mit 170 Einsatzkräften vor Ort und führten einen umfangreichen Löschangriff unter Atemschutz durch.

Der Hauseigentümer und sein Sohn wurden medizinisch versorgt und mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Linzer Krankenhaus gebracht. Die restlichen Familienmitglieder wurden durch das KIT betreut. Im landwirtschaftlichen Hof befanden sich ebenso rund 200 Schweine, die durch den Brand nicht verletzt worden sind. Durch den Einsatzleiter der Feuerwehr konnte um 21:50 Uhr „Brand aus“ gegeben werden. Die Ermittlungen zur Brandursache folgen.

Erst in der Nacht auf den 29. April 2026 brannte es in Katsdorf: Oö: Großeinsatz bei Vollbrand eines landw. Anwesens in Katsdorf

Fotokerschi.at

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