Brand

Nö: Blitzschlag löst – rasch gelöschten – Waldbrand am Guglzipf aus

BERNDORF (NÖ): Ein kurzes Gewitter über dem Bezirk Baden forderte am Samstagnachmittag, dem 1. August 2026, den Einsatz der Feuerwehr. Durch einen Blitzschlag in einem Baum im dichten Waldgebiet des Guglzipfs in der Gemeinde Berndorf hatte sich der mit Laub bedeckte Waldboden entzündet.

Woraufhin ein aufmerksam gewordener Wanderer den Entstehungsbrand bemerkte und sofort den Feuerwehr-Notruf 122 wählte. Fast zeitgleich gingen in der Alarmzentrale weitere Meldungen aus der Bevölkerung über eine weithin sichtbare Rauchsäule ein.

Aufgrund des weitläufigen Gebietes rund um den Berndorfer Guglzipf werden hier bei einem B2 Vegetationsbrand – Waldgebiet sofort vier Freiwillige Feuerwehren (FF St.Veit/Triesting; FF Berndorf-Stadt; FF Veitsau und FF Kleinfeld) alarmiert.

Als erste Lokalisierung wurde der Bereich zwischen Mühlsteig und Sängersteig im oberen Bereich des Guglzipfs ausgemacht. Hier zeigte sich bereits, dass trotz sorgfältiger Kartierung, die Natur sich schnell ihren Platz wieder zurückfordert und der Zufahrtsbereich bereits wieder am verwachsen war. Daher wurde zu Fuß der genaue Brandbereich erkundet. Eine direkte Zufahrt zur Einsatzstelle mit den Tanklöschfahrzeugen war nur bedingt möglich. Die letzten Meter zum eigentlichen Brandherd, der sich im Steilhang befand, musste ebenfalls zu Fuß bewältigt werden.

Um keine wertvolle Zeit zu verlieren, setzten die Trupps bis zum Aufbau der Löschleitung sofort Kleinlöschgeräte und auch spezielles Waldbrand-Bekämpfungswerkzeug ein. Eine zusätzliche Herausforderung war jedoch, um überhaupt dort arbeiten zu können, man musste erst Platz im dichten Dickicht schaffen. Durch diesen Erstangriff konnte das Feuer rasch eingedämmt werden. Die betroffene Brandfläche blieb dadurch sehr gering.

Bereits rund 45 Minuten nach der Alarmierung, konnte durch den Einsatzleiter der FF St.Veit a.d. Triesting, HBI Georg Rumpler, „Brand Aus“ vermeldet werden. Zur Sicherung des Erfolgs ließ der Feuerwehreinsatzleiter noch den betroffenen Wurzelstock sowie den Waldboden großflächig mit Wasser benetzten und zum Abschluss nochmals mittels Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester kontrollieren. Die Löschwasserversorgung stellten die Tanklöschfahrzeuge, ein Feuerwehr-Tankanhänger sowie ein örtlicher Landwirt mit einem Güllefass sicher.

Ein Rettungsteam vom Roten Kreuz Triestingtal und ein Bezirkseinsatzleiter Rettung standen vor Ort in Bereitschaft. Nach rund 1,5 Stunden konnten die vier Feuerwehren den Einsatz erfolgreich beenden und wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.

Bezirks-Feuerwehrkommando Baden

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