Nö: Ein Todesopfer (69) bei schwerem Lkw-Auffahrunfall auf der Westautobahn bei St. Pölten
ST. PÖLTEN (NÖ): Am Mittwoch, dem 23. September 2026, kam es auf der Westautobahn A1 in Fahrtrichtung Wien kurz nach Mitternacht zu einem schweren Auffahrunfall mit zwei Lkw. Der Unfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Loosdorf und St. Pölten Süd auf Höhe der Raststation Völlerndorf im dortigen Baustellenbereich.

Aus derzeit ungeklärter Ursache fuhr ein Lkw auf einen vorausfahrenden Lastkraftwagen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lenker des auffahrenden Lkw in seiner Fahrerkabine eingeklemmt.

Von der Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich wurden der Rettungsdienst des Samariterbundes Loosdorf, das Rote Kreuz St. Pölten-Prinzersdorf, das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) des Roten Kreuzes Melk sowie der Bezirkseinsatzleiter Melk des Roten Kreuzes Ybbs zur Unfallstelle entsandt. Seitens der Feuerwehr wurde durch die Bereichsalarmzentrale die Feuerwehr St. Pölten Stadt zur Menschenrettung alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten den eingeklemmten Lenker mittels hydraulischem Rettungsgerät aus der stark beschädigten Fahrerkabine befreien.

Für den Lenker kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der anwesende Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die beiden Insassen des vorausfahrenden Lkw wurden vom Rettungsdienst vor Ort erstversorgt und blieben glücklicherweise unverletzt. Nach Abschluss der Menschenrettung übernahm die Feuerwehr die Bergung der beteiligten Lkw und stellte die Fahrzeuge auf einem Abstellplatz sicher ab.

Während der gesamten Einsatzdauer musste die A1 in Fahrtrichtung Wien vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Raststation Völlerndorf umgeleitet. Nach der abschließenden Reinigung der Unfallstelle durch die ASFINAG konnte die Autobahnpolizei die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigeben.

Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Meldung der Polizei
Ein 69-jähriger Mann aus dem Bezirk Grieskirchen lenkte am 23. September 2026, gegen 00:35 Uhr, einen Lkw mit Anhänger auf der A 1, Westautobahn, in Fahrtrichtung Wien und fuhr aus bisher unbekannter Ursache im Baustellenbereich bei Straßenkilometer 63,405, Gemeindegebiet Völlerndorf, auf einen Sattelzug auf, der von einem 66-jährigen bulgarischen Staatsbürger gelenkt wurde.
Durch den Aufprall wurde der 69-jährige Lenker im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt tödliche Verletzungen. Der Lkw-Fahrer und seine 61-jährige bulgarische Mitfahrerin blieben unverletzt. Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die A 1 im Bereich der Unfallstelle in Fahrtrichtung Wien für den gesamten Fahrzeugverkehr bis 04:16 Uhr gesperrt werden. Eine Umleitung erfolgte über die Raststation St. Pölten-Völlerndorf.
Bericht der Feuerwehr St. Pölten
Kurz nach Mitternacht des 23.09.2026 (Mittwoch) wurde die Freiwillige Feuerwehr St. Pölten-Stadt zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A1 alarmiert. Aus bisher unbekannter Ursache war es zu einem Auffahrunfall eines LKW mit Anhänger auf einen Sattelschlepper gekommen, der Fahrer des hinteren Fahrzeugs wurde dabei in der stark verformten Fahrerkabine eingeklemmt.

Sofort nach der Ankunft am Unfallort begannen die Mannschaften des Voraus- und Rüstlösch-Fahrzeugs St. Pölten-Stadt mit der Befreiung des Lenkers mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät. Um zu der höher gelegenen Fahrerkabine zu gelangen, wurde eine Rettungsplattform aufgestellt. Wie der anwesende Notarzt feststellen musste, kam für den Fahrer leider jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. Bisherigen Informationen zufolge blieben die beiden Insassen des vorderen Lkw glücklicherweise unverletzt und wurden von den Kräften des Rettungsdienstes versorgt.

Zur Bergung der Unfallfahrzeuge wurde das Kranfahrzeug, ein Wechselladefahrzeug und das Werkstättenfahrzeug der FF St. Pölten-Stadt nachalarmiert. Der Sattelzug wurde mittels Seilwinde aus dem Graben gezogen, der deformierte LKW und dessen Anhänger wurden von der Feuerwehr von der Autobahn verbracht und auf Anweisung der Autobahnpolizei gesichert abgestellt.
Für die Dauer des Einsatzes musste die gesamte A1-Richtungsfahrbahn Wien gesperrt werden und konnte nach Reinigung durch die ASFINAG gegen 4 Uhr morgens wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die knapp 20 eingesetzten Mitglieder der Feuerwehr St. Pölten konnten nach rund drei Stunden wieder einrücken.
Freiw. Feuerwehr der Stadt St. Pölten
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