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Stmk: 22. AS-Leistungsprüfung des BLD Deutschlandsberg: 45 von 46 Trupps erfolgreich

ST. JOSEF (STMK): Am Samstag, dem 10. Oktober 2026, fand in St. Josef die 22. Atemschutzleistungsprüfung (ASLP) der Bereichsfeuerwehrverbände Deutschlandsberg und Leibnitz statt. Insgesamt 46 Atemschutztrupps aus vier steirischen Feuerwehrbereichen stellten sich den anspruchsvollen Prüfungen in Bronze, Silber und Gold. 45 Trupps konnten die Leistungsprüfung erfolgreich abschließen – ein erfreuliches Ergebnis, das die intensive Ausbildungsarbeit in den Feuerwehren unterstreicht.

Bereits um 6.45 Uhr starteten die ersten Teilnehmer in den Prüfungstag, der sich bis in die Abendstunden erstreckte. Als Austragungsorte dienten das Rüsthaus sowie die Volksschule St. Josef. Die Prüfungsleitung lag in den Händen des Deutschlandsberger Bereichsatemschutzbeauftragten HBI d.F. René Wernegg. Ihm standen der Leibnitzer Bereichsatemschutzbeauftragte HBI Patrick Pichler sowie ein fachkundiger, 33-köpfiger Bewerterstab zur Seite.

Neben Trupps aus den beiden veranstaltenden Feuerwehrbereichen nahmen auch Feuerwehren aus Graz-Umgebung und Judenburg teil. Von den insgesamt 46 angetretenen Trupps stellten sich 22 der Prüfung in Bronze, 17 jener in Silber und sieben jener in Gold. Mit 45 erfolgreich absolvierten Prüfungen konnten schließlich 180 Feuerwehrmitglieder ihre verdienten Leistungsabzeichen entgegennehmen.

Fünf Stationen forderten Wissen, Können und Teamarbeit

Der Atemschutzeinsatz zählt zu den körperlich und technisch anspruchsvollsten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst. Insbesondere bei Brandeinsätzen in Gebäuden sind Atemschutzgeräteträger oftmals unter schwierigen Sichtverhältnissen, hoher körperlicher Belastung und erheblichem Zeitdruck gefordert. Umso wichtiger sind eine fundierte Ausbildung, das sichere Beherrschen der Ausrüstung und vor allem die reibungslose Zusammenarbeit innerhalb des Atemschutztrupps.

Bei der Atemschutzleistungsprüfung mussten die Teilnehmer an fünf Stationen sowohl ihr theoretisches Wissen als auch ihre praktischen Fertigkeiten unter Beweis stellen. Den Anfang bildete eine theoretische Prüfung, bei der Fragen rund um den Atemschutzeinsatz, die Gerätekunde und die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen zu beantworten waren.

An der zweiten Station stand die ordnungsgemäße Inbetriebnahme der Pressluftatmer im Mittelpunkt. Dazu gehörten die erforderlichen Kontrollen und das korrekte Anlegen der Ausrüstung. Der Gruppenkommandant hatte zudem die verfügbare Einsatzzeit anhand des vorhandenen Atemluftvorrates zu berechnen.

Bei der dritten Station galt es, eine Menschenrettung aus einem Gefahrenbereich durchzuführen. Dabei mussten die Truppmitglieder eine verunfallte Person unter Atemschutz retten und sicher aus dem Gefahrenbereich bringen. Neben dem richtigen Vorgehen waren insbesondere die Kommunikation und das koordinierte Zusammenarbeiten innerhalb des Trupps entscheidend.

Die vierte Station widmete sich dem Innenangriff, also der simulierten Brandbekämpfung innerhalb eines Gebäudes. Hier mussten die Atemschutztrupps unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen einen Löschangriff durchführen und dabei die erlernten Einsatzgrundsätze praktisch anwenden.

Den Abschluss bildeten das Kurzprüfverfahren und die Einsatzdokumentation. Dabei waren die erforderlichen Überprüfungen an den Atemschutzgeräten durchzuführen und die entsprechenden Einsatzdaten nachvollziehbar zu dokumentieren.

Intensive Vorbereitung machte sich bezahlt

Dass 45 der 46 angetretenen Trupps die Leistungsprüfung erfolgreich abschließen konnten, ist nicht zuletzt auf die intensive Vorbereitung in den vergangenen Wochen zurückzuführen. Zahlreiche Übungsstunden wurden investiert, um die geforderten Abläufe zu festigen, Handgriffe zu perfektionieren und das Zusammenspiel innerhalb der Trupps zu optimieren.

Das erfreuliche Ergebnis ist damit nicht nur eine Auszeichnung für die einzelnen Feuerwehrmitglieder, sondern auch ein sichtbarer Beleg für den hohen Ausbildungsstand und die engagierte Ausbildungsarbeit in den Feuerwehren.

Sie zeigten sich erfreut über die hohe Beteiligung, das Engagement der Feuerwehrmitglieder und die erbrachten Leistungen. OBR Josef Gaich, BR Wolfgang Fellner sowie die anwesenden Abschnittskommandanten ließen es sich nicht nehmen, den erfolgreichen Teilnehmern ihre verdienten Atemschutzleistungsabzeichen persönlich zu überreichen. LFR Josef Krenn wurde zudem vom Team Atemschutz als Zeichen des Dankes für die langjährige gute Zusammenarbeit anlässlich seiner bevorstehenden Feuerwehrpension ein Geschenk überreicht.

Bereichsfeuerwehrverband Deutschlandsberg

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