Immer mehr Gamer schauen ihren „Kollegen“ zu → oft schon wichtiger als selbst zocken
Laut einer neuen Umfrage des Digitalverbands BITKOM unter 1.205 Personen ab 16 Jahren in Deutschland avanciert Gaming immer mehr zum geselligen Zuschauersport, und für manche ist das sogar wichtiger als selbst zu spielen. So schaut jeder vierte Gamer anderen häufiger beim Spielen zu, als selbst zu zocken. Und 40 Prozent schauen sich Livestreams an.
Digitale Unterhaltung boomt
„Livestreams und E-Sport haben sich zu festen Bestandteilen digitaler Unterhaltung entwickelt und bringen Millionen Menschen zusammen“, erklärt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder in einer Aussendung vom Oktober 2026. E-Sport zieht inzwischen viele Zuschauer an: Ein Viertel der Gamer schaut regelmäßig E-Sport-Events, das sind rund zehn Mio. Menschen in Deutschland, heißt es.
Der Umfrage nach sind solche Gaming-Events unter den jüngeren Spielern am beliebtesten. Bei den 16- bis 29-Jährigen verfolgt mit 33 Prozent ein Drittel regelmäßig E-Sport-Events, unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 29 Prozent. Bei den 50- bis 64-Jährigen liegt der Anteil bei 16 Prozent und unter den Gamern ab 65 Jahren bei immerhin noch bei zehn Prozent.
Gegen die Einsamkeit
Computerspiele haben demnach einen sozialen Effekt – entweder durch das Spielen selbst oder die Kommunikation mit anderen. Laut einer neuen Online-Umfrage des Branchenverbands game unter 2.105 Deutschen ab 16 Jahren nutzen 42 Computer- und Videospiele, um Kontakt zu Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern zu halten. Das entspricht 20 Mio. Menschen.
„Games bringen Menschen über Generationen, Entfernungen und unterschiedlichste Lebenssituationen hinweg zusammen. Gemeinsames Spielen ist für viele ein wirksames Mittel gegen Einsamkeit. Damit helfen Games bei einer wachsenden Herausforderung in unserer Gesellschaft, und stärken auch die mentale Gesundheit“, so game-Chef Felix Falk.

