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Oö: Rund 200 Feuerwehrleute bei Großbrand auf Mülldeponie in Katsdorf im Einsatz

KATSDORF (OÖ): Ein Großbrand auf dem Gelände einer Mülldeponie in der Ortschaft Ruhstetten in Katsdorf (Bezirk Perg) hat am Donnerstagmorgen, 22. Oktober 2026, einen Großeinsatz der Feuerwehren ausgelöst. Insgesamt 16 Feuerwehren mit rund 200 Einsatzkräften wurden alarmiert, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der großen Menge an brennendem Abfall und der starken Rauchentwicklung aufwendig.

Das Feuer war in den frühen Morgenstunden im Bereich einer Müllsammelbox ausgebrochen. Ein Mitarbeiter des Betriebes bemerkte den Brand und unternahm erste Löschversuche, die jedoch erfolglos blieben. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Aufgrund der Brandausdehnung wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften aus der Umgebung angefordert.

Übergreifen auf Bürogebäude verhindert

Beim Brandeinsatz hatten die Feuerwehrleute insbesondere mit der starken Rauchentwicklung zu kämpfen, die durch die vorherrschenden Windverhältnisse zusätzlich beeinflusst wurde. Neben der Brandbekämpfung galt es, ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Bürogebäude zu verhindern. Dies gelang den Einsatzkräften.

Wie Einsatzleiter Christoph Neuhauser gegenüber dem ORF Oberösterreich erklärte, konnte die Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Bürogebäude verhindert und die Lage unter Kontrolle gebracht werden.

Aufwendige Nachlöscharbeiten

Eine besondere Herausforderung stellt die große Menge an betroffenem Abfall dar. Um sämtliche Brand- und Glutnester ablöschen zu können, muss das Material auseinandergezogen beziehungsweise sortiert und anschließend gezielt nachgelöscht werden. Die Arbeiten werden nach Einschätzung der Einsatzleitung voraussichtlich den gesamten Donnerstag in Anspruch nehmen. Rund 200 Feuerwehrleute stehen dafür im Einsatz.

Bei der betroffenen Anlage handelt es sich um einen freistehenden Bereich. Nach bisherigen Angaben bestand zu keinem Zeitpunkt eine unmittelbare Gefahr für Menschen. Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst keine näheren Informationen vor.

Fotokerschi.at

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