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Zwei Buben auf dem Eis eingebrochen

Wien: Zwei Buben sind Samstagvormittag, dem 31. Jänner 2004, auf einem Donau-Altarm in Wien-Donaustadt im Eis eingebrochen. Sie schweben in Lebensgefahr. Ihre Identität war auch am Nachmittag noch ungeklärt.

Anrainer beobachteten vier Kinder, die nahe dem so genannten Schillerwasser auf dem Eis spielten. Plötzlich brachen zwei von ihnen ein, die beiden anderen liefen den Angaben der Zeugen zufolge davon. Die Anrainer alarmierten Feuerwehr und Rettung.

Die beiden Buben waren unter der Eisschicht verschwunden. Minutenlang blieben sie im kalten Wasser, bis Feuerwehrtaucher sie endlich bergen konnten. Die Kinder im Alter zwischen etwa acht und zehn Jahren mussten wieder belebt werden. Insgesamt waren bei der Aktion fünf Taucher gleichzeitig im Einsatz. Mit Schwimmwesten, an Leinen gesichert und einer Kombileiter gelang schließlich die Bergung.

Der Rettungshubschrauber brachte beide ins AKH, wo sie intensivmedizinisch behandelt werden. Die Ärzte kämpfen um das Leben der Kinder. Ihr Zustand wurde als „kritisch bis sehr kritisch“ bezeichnet. Die Identität der Buben war auch Stunden nach dem Unfall noch nicht geklärt. Bei den Kindern wurden keine Ausweise gefunden. Es hat bis zum Samstagnachmittag auch niemand gemeldet, dem die Kinder abgehen. Auch von den davongelaufenen Kindern fehlt jede Spur. Die Wiener Berufsfeuerwehr warnte auf Grund des derzeitigen Tauwetters dringend davor, die Eisflächen auf sämtlichen Gewässern im Wiener Stadtgebiet zu betreten.

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