Brand

Knapp 300 Mann im Waldbrandeinsatz

Chromwerk (Stmk): In den frühen Nachmittagsstunden wurden Feuerwehren aus den Bezirken Knittelfeld, Leoben und Bruck an der Mur am 29. April 2004 zu einem Waldbrand in den Ort Chromwerk bei Preg (Bezirk Knittelfeld) gerufen.

Nicht nur das extrem steile Gelände, wo der Brand ausgebrochen ist, sondern auch durch den starken Wind (ca. 50 km/h) wurden die 29 Feuerwehren, mit unter anderem 11 Tanklöschfahrzeugen und 11 Kleinlöschfahrzeugen, aus drei Bezirken mit 283 Mann und insgesamt 47 Fahrzeugen bis an ihre Leistungsgrenzen gefordert. Zur Verstärkung wurde ein Hubschrauber des Innenministeriums vom Flughafen Graz Thalerhof gerufen um Löschversuche und Wassertransporte aus der Luft zu unternehmen. Um ein erneutes Aufflammen der Glutnester zu verhindern versuchen 70 Feuerwehrmänner bis in den frühen Morgenstunden die restlichen Glutnester mit Schanzwerkzeug und Löschrucksäcken zu bekämpfen.

Um eine effektive Brandbekämpfung der Glutnester durchführen zu können wurde der Waldboden bis zu einem halben Meter mit Krampen und Schaufeln aufgegraben, um sicher zu stellen dass sich keine weiteren Glutnester unter den Wurzeln befinden. Nur durch das rasche und professionelle Eingreifen der Feuerwehren wurden nur ca. 5.000 m² ein Raub der Flammen und somit konnte eine Katastrophe wie in Bretstein (Bezirk Judenburg) verhindert werden. Insgesamt wurden bei diesem Waldbrand bis Einbruch der Dunkelheit ca. 115.000 Liter Wasser mit einem Tankwagenpendelverkehr und Tragkraftspritzen an die Brandstelle in 862 m Seehöhe gebracht.

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