Abschnittsfeuerwehrbewerbe St. Pölten Stadt
St. Pölten (NÖ): „Wasser Marsch“, hallte es am Samstag, dem 12. Juni 2004, immer wieder durch die Pottenbrunner Au. 104 Feuerwehr-Bewerbsgruppen aus mehreren Bezirken waren zu den Leistungsbewerben des Abschnitts St. Pölten-Stadt angetreten und ritterten im kameradschaftlichen Wettstreit um die Krone der schnellsten Löschmannschaft.
Einmal mehr machten dabei die Helfer aus Oberradlberg und Wagram auf sich aufmerksam. Die Oberradlberger – im September 2003 bei den Bundesbewerben in Innsbruck das St. Pöltner Aushängeschild – konnten zwei Siege (Bronze und Silber ohne Alterspunkten) in der Abschnittswertung (also ohne Gästegruppen) einfahren. Den Wagramer Helfern gelang dasselbe in den Klassen mit Alterspunkten.
‚Dass so viele Bewerbsgruppen angetreten sind, ist ein toller Beweis für die Identifikation der Freiwilligen Feuerwehren mit dem Landesleistungsbewerb in drei Wochen in St. Pölten‘, lobte Landesfeuerwehrkommandant Wilfried Weissgärber. Der Eifer, mit dem „seine“ Feuerwehrler bei der Sache sind, sei in den niedrigen Zeiten ablesbar. Der oberste Silberhelm Niederösterreichs weiter: ‚Die Gruppen des Bezirks St. Pölten gehören zu den allerbesten des Landes.‘

Der Grundstein werde in der Basisausbildung gelegt, meinte Abschnittskommandant- Stellverteter Martin Schifko. Dabei würden eben die Leistungsbewerbe eine wichtige Rolle spielen, geht es hier doch ums Automatisieren wichtiger Handgriffe für den Löscheinsatz. Zwar hat sich die Technik innerhalb weniger Jahrzehnte rasant verbessert, die Grundlagen jedoch die selben geblieben. Und auch St. Pöltens Bürgermeister Willi Gruber deklarierte sich als Feuerwehrfreund: ‚Wir stehen zu unseren Helfern und unterstützen sie so gut wie möglich.‘
