Vollbrand in einer ehemaligen Tischlerei
Wörgl (Tirol): Freitagabend um 09:06 Uhr wurde die FF Wörgl am 11. Juni 2004 zu einem Brand einer Holzhütte alarmiert. Während der Anfahrt stellte sich heraus, dass es sich um eine ehemalige Tischlerei mit angebauter Holzhütte handelte. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der eingeschossige Teil der Tischlerei sowie die Holzhütte bereits in Vollbrand.
Im Wohnhaus befanden sich zur Zeit des Brandausbruches 2 Personen. Während eine ältere Frau von Passanten geborgen wurde, konnte die FF Wörgl deren Sohn ebenfalls sofort in Sicherheit bringen. Ab jetzt konzentrierte sich die Einsatztätigkeit auf den Schutz des Wohnhauses bzw. das Löschen des Brandobjektes. Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren Kirchbichl und Bruckhäusl angefordert. Trotzdem, dass der Brand rasch unter Kontrolle gebracht wurde und für das Wohnhaus keine Gefahr mehr bestand, gestalteten sich die Ablöscharbeiten zahlreicher Brandnester schwierig.

Das in mehreren Baustufen ausgebaute Brandobjekt verbarg die Brandnester in unzähligen Ecken, Nischen und Zwischendecken das wiederum die Brandbekämpfung verzögerte. Um Mitternacht waren die Löscharbeiten dann soweit erfolgreich beendet, dass man mit einer Brandwache (1 TLF) bis 04:30 Morgens das Auslangen fand. Durch den erfolgreichen Einsatz der Feuerwehren konnte das Hauptgebäude vor Brand bzw. Wasserschaden verschont werden.
Die FF Wörgl stand von 9:06 bis 04:30 mit 51 Mann, Kommando, Tank1, RLF, DL-30, Last und KLF im Einsatz. Zusätzlich waren die FF Kirchbichl mit 25 Mann, TLF, RLF, KDO und KLF sowie die FF Bruckhäusl mit 33 Mann, KDO, TLF, LFB und KLF zur Unterstützung im Einsatz.
