Technisch

Bergung eines Munitions-Transporters

Stockerau (Nö): Am 14. Juni 2004 gegen 19 Uhr wurde die Feuerwehr Stockerau zu einem Einsatz mit vermutlicher Menschenrettung auf die A22 alarmiert. Da sich einige Mitglieder gerade zur wöchentlichen Wettkampfübung zusammen gefunden hatten, konnte umgehend mit Voraus und Tank1 ausgerückt werden.

Da lt. Alarmierung von einem beteiligten Munitionstransport die Rede war und niemand wusste, was die Einsatzkräfte genau erwarten würde, war die Anspannung dementsprechend groß. Bei Eintreffen am Einsatzort wurde festgestellt, dass ein Munitionstransport des Bundesheeres über die Böschung fuhr und dort zum Stillstand kam. Es waren zum Glück keine Personen eingeklemmt, Fahrer und Beifahrer nur leicht verletzt. Da zum Zeitpunkt des Ausrückens nicht genau bekannt war, wo sich die Unfallstelle genau befindet wurde auch die FF Korneuburg zu diesem Einsatz alarmiert. Diese konnte nach Meldung beim Einsatzleiter aber wieder einrücken. Nach Aufbau des 3fachen Brandschutzes und Rückmeldung an Florian Stockerau begann eine Zeit des langen Wartens.

Ein zufällig vorbeikommender Oberleutnant des Österreichischen Bundesheeres übernahm gemeinsam mit Bezirksfeuerwehrkommandant, OBR Bauer, die Koordination der weiteren Maßnahmen. Nach einiger Zeit trafen einige Grundwehrdiener ein, die nach telefonischer Freigabe durch die Unfallkommission des ÖBH, gemeinsam mit der FF Stockerau das Umladen der Munition übernahmen.

Als auch der Unfallkommissar vor Ort war und die Bergung freigegeben hatte, wurde diese vom Schweren Rüstfahrzeug der Feuerwehr Stockerau durchgeführt. Das Fahrzeug samt Anhänger wurde bei der Feuerwehrzentrale sicher verwahrt.

Schlussendlich konnten die Einsatzkräfte um 00.40 einrücken.
Eingesetzt waren: FF Stockerau, 4 Fahrzeuge mit 15 Mann; FF Korneuburg, Notarzt Korneuburg, Rotes Kreuz Stockerau, Autobahngendarmerie Stockerau, BH Korneuburg, Militärstreife, Unfallkommission des ÖBH.

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