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Hoher Blutzoll auf den Straßen

Ein schweres Zugsunglück hat sich Dienstagvormittag – 29. Juni 2004 – bei Rax, einem Ortsteil von Jennersdorf, ereignet: Ein Auto wurde von einem Güterzug erfasst. Die Pkw-Insassen, der Pfarrer von St. Martin an der Raab und seine Mutter, wurden dabei getötet. Das Unglück ereignete sich um 10.20 Uhr: Der 67-jährige Pfarrer und seine Mutter waren mit dem Auto zu Arbeiten im Weingarten unterwegs. Als sie den unbeschrankten Bahnübergang in der Nähe von Rax überqueren wollten, erfasste ein Güterzug den Wagen.

Der Lokführer hatte zuvor noch vergeblich gehupt und eine Notbremsung eingeleitet. Das Auto wurde etwa 20 Meter mitgeschleift. Für den Pfarrer und seine Mutter kam jede Hilfe zu spät. Der Lokführer hat einen schweren Schock erlitten.
Bei Verkehrsunfällen sind am Montag, 28. Juni 2004, im Burgenland gleich zwei Menschen ums Leben gekommen. Auf der A4 wurde bei einem Unfall ein Mann getötet und in Eisenstadt starb ein 19-Jähriger in einem brennenden Auto. Auf der Umfahrung von Eisenstadt stießen am Montag gegen 19.30 Uhr ein Pkw mit Mattersburger Kennzeichen und ein Wagen aus dem Südburgenland frontal zusammen. Das Auto aus dem Bezirk Güssing fing Feuer und stand in kürzester Zeit in Vollbrand. Der 19-jährige Lenker, der alleine unterwegs war, kam in dem Wrack ums Leben. Drei Insassen des zweiten Pkw wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus Eisenstadt gebracht. Die Umfahrung blieb an der Unfallstelle für mehrere Stunden gesperrt.

Am Montagnachmittag hatte ein Verkehrsunfall auf der Ostautobahn ebenfalls ein Menschenleben gefordert: Auf der A4 kam es zwischen Neusiedl am See und Gols in Fahrtrichtung Ungarn zu einer Kollision zwischen einem Sattelfahrzeug aus der Türkei und einem ungarischen Pkw. Zur Kollision kam es im Bereich einer kurzen Tunnelunterführung. Der Beifahrer des ungarischen Pkw kam ums Leben, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Ein dritter Beteiligter erlitt leichte Verletzungen.

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