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Auch Feuerwehren spüren das Sparpaket

Schwertberg (OÖ) Die Finanznot von Bund und Land OÖ wirkt sich auch negativ auf die freiwilligen Feuerwehren aus. Für Anschaffungen wird kein Geld zur Verfügung gestellt.

‚Die Beschaffung moderner Einsatzgeräte stellt für viele freiwillige Feuerwehren eine enorme finanzielle Belastung dar‘, ist der Schwertberger Bürgermeister Kurt Gaßner (SP) überzeugt. Sie sind auf die Unterstützung der Länder angewiesen. Da diese immer weniger zweckgebundene Gelder vom Bund erhalten, müssten auch Leistungen an die Feuerwehren reduziert werden.

Als Beispiel führt der Mühlviertler Au/Donau an. Die Feuerwehr hat ein Arbeitsboot, Baujahr 1976. Vor vier Jahren stellte die FF Au/D. ein Ansuchen auf Austausch des Außenbootmotors. Dies wurde abgelehnt. Im Oktober 2002 unternahmen die Helfer einen neuerlichen Vorstoß, bis heute blieb ihnen das Finanzministerium in Wien eine Antwort schuldig. ‚Mittlerweile musste das Arbeitsboot außer Dienst gestellt werden, die Helfer haben zur Zeit kein Boot‘, weiß Gaßner. Da Au an der Donau liegt, wird das Boot bei diversen Einsätzen immer wieder gebraucht. ‚Es ist nicht zu verantworten, dass derart elementare Arbeitsgrundlagen nicht mitfinanziert werden‘, kritisiert der Mühlviertler Nationalratsabgeordnete.

Eine Erleichterung wäre, wenn die Bundesregierung freiwilligen Organisationen die Mehrwertsteuer erlassen könnte. Der SP-Kommunalsprecher wird sich für dieses Anliegen noch einmal stark machen.

Anmerkung der Fire-World-Redaktion: Die Finanzierung von Stützpunktgeräten, wie eben auch A-Booten, unterliegt dem Katastrophenhilfsdienst des Landes Oberösterreich, der vom Oö. Landes-Feuerwehrverband betrieben wird. Aber auch dort werden die finanziellen Mittel weniger…

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