Von Leitschiene aufgespießt
Ein 15-Jähriger wurde in der Nacht auf Samstag, 16. Oktober 2004, bei einem Verkehrsunfall in St. Florian am Inn (Bezirk Schärding) von einer Leitschiene aufgespießt und lebensgefährlich verletzt. Der 17-jährige, alkoholisierte Lenker war mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen.
Gegen 2.45 Uhr waren die beiden Burschen auf der ehemaligen B137 unterwegs, so ein Gendarm. Im Auslauf einer Linkskurve kam der Pkw vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit links von der Fahrbahn ab, durchstieß eine Leitschiene und prallte in der Folge frontal gegen einen Baum.
‚Der 15-jährige Beifahrer wurde durch die ins Wageninnere ragende Leitschiene im Bereich des Oberkörpers aufgespießt‘, sagte der Gendarm. Die Feuerwehr musste den Lehrling aus dem Pkw befreien. Der 15-Jährige wurde ins Klinikum Passau, der Lenker – er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades – ins Landeskrankenhaus Schärding eingeliefert.
Laut Gendarmerie habe ein bei dem 17-Jährigen durchgeführter Alkotest 1,46 Promille ergeben. Am 190 PS starken Pkw entstand Totalschaden.
