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Sturm fordert Feuerwehren

Orkanartige Windböen haben Freitagvormittag, 19. November 2004, schwere Schäden im Land angerichtet.

Unzählige Bäume stürzten um, Häuser wurden abgedeckt, in Steyr wurde sogar ein Arbeiter vom Baugerüst gefegt. Der Mann erlitt schwere Verletzungen. Am heftigsten hat der Sturm im Innviertel und im Zentralraum gewütet. Reihenweise stürzten Bäume um, fast im Minutentakt mussten Straßen gesperrt werden. In Linz deckten die Sturmböen mehrere Häuser ab. Aufatmen konnten hingegen die Einsatzkräfte im Linzer Stadtteil Ebelsberg. Hier hatte der Sturm ein mehrere hundert Quadratmeter großes Dachstück zu Boden gerissen. Zuerst befürchtete man. es könnte jemand darunter begraben worden sein. Erst als die Feuerwehr das Dachstück anhob, konnte Entwarnung gegeben werden: Es befand sich niemand darunter.
Bei der Brau AG in Linz deckte der Sturm ein rund 50 Quadratmeter großes Blechdach ab und entwurzelte einige Bäume. Bei einer Handelsgesellschaft in Linz St. Martin rissen die Böen ein Stück des Blechdachs mit. Einen Verletzten gibt es in Steyr. Dort wurde auf einer Baustelle ein Arbeiter von einem Baugerüst gefegt. Er wird im Augenblick vom Roten Kreuz versorgt.
In Wels erreichte der Sturm Orkanstärke – mit Windspitzen von 125 Kilometern pro Stunde der höchste Wert, der im oberösterreichischen Flachland gemessen wurde. In Kremsmünster stürzte ein Baum in eine 30 kV Hochspannungsleitung. Es brach ein Brand aus, der von den Feuerwehren aber rasch gelöscht werden konnte. Im Almtal war die Stromversorgung lange Zeit unterbrochen, die Reparaturarbeiten sind in vollem Gange. Teilweise waren von den Stromausfällen auch ORF-Sendeanlagen betroffen, die Folge waren Ausfälle bei der Übertragung.
Laut einer ersten Schätzung des Landesfeuerwehrkommandos waren an die 1.000 Feuerwehrleute im Einsatz.

Quelle: ORF ON

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