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Flutwelle Asien: Letzter Rettungsflug nach Österreich

Südasien-Österreich: Aus Thailand sind am Dienstag, 11.1.2005, die zwei letzten österreichischen Tsunami-Verletzten überstellt worden, von denen die österreichischen Behörden wussten. Der Flug OS026 landete um 5.38 Uhr auf dem Flughafen Wien. Die beiden verletzten Frauen wurden in Spitäler gebracht.

Markus Amann, Sprecher des Krisenstabes im Konsulat in Phuket, bestätigte, dass der Krankentransport vom Dienstag der letzte geplante Flug dieser Art gewesen sei. 178 Österreicher werden jedoch noch unmittelbar in den Krisengebieten vermisst. Laut den Angaben des Außenministeriums vom Dienstag hat man noch von insgesamt 266 Österreichern in Südasien keine Nachricht. Am Vortag lag diese Zahl noch bei 307 Personen. 88 der Vermissten vermutet man jedoch in Regionen, die von der Flut nicht direkt betroffen waren.

Für die Angehörigen der 178 unmittelbar seit der Flut Vermissten besteht jedoch immer weniger Hoffnung. 156 von ihnen sind in Thailand abgängig, 22 von ihnen in Sri Lanka. Am Dienstag wurde auch das zwölfte Todesopfer bestätigt.
Wie in Österreich war zu Wochenbeginn in ganz Europa Bewegung in die Zahlen über vermisste Südasien-Touristen gekommen. Viele waren erst unmittelbar vor Wochenbeginn in ihre Heimat zurückgekehrt beziehungsweise erst mit Montag persönlich zu erreichen. Wie in Österreich wurden die Zahlen auch in Deutschland, Italien und der Schweiz nach unten korrigiert. In Großbritannien und Frankreich geht man nun von mehr Opfern aus. In vielen Ländern Europas ist die Flut, gemessen an der Opferzahl, die größte „nationale“ Katastrophe.

ORF

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