Nö: Massenkarambolage fordert 5 Schwer- und über 20 Leichtverletzte
Haag (Nö): Eine Massenkarambolage hat Dienstagvormittag, dem 11. Jänner 2005, auf der Westautobahn zwischen Haag und St. Valentin fünf Schwer- und mehr als 20 Leichtverletzte gefordert.
Im dichten Nebel war es zu dem Unfall gekommen. Ein Lkw kam aus ungeklärter Ursache ins Schleudern, kippte um und kam schließlich quer über die Fahrbahn zu liegen. Ein Cabrio krachte hinein und wurde unter den Lastwagen gedrückt. Nachkommende Autofahrer versuchten auszuweichen, im dichten Nebel kam es aber zu einer Massenkarambolage.
Die Situation der Einsatzkräfte war schwierig. Bis zu einem Kilometer mussten die Rettungsmänner einige Verletzte tragen, weil sie mit ihren Autos im Stau stecken. Manche Autofahrer mussten mehr als eine Stunde auf die Einsatzkräfte warten, weil der Weg zur Unfallstelle blockiert war. „Der Pannenstreifen war von den unbeteiligten Fahrzeugen blockiert, weil jeder glaubte, er kann nach vorne fahren. Dann stand ein Fahrzeug von einer Panne am Vortag und damit war die ganze Fahrbahn blockiert“, schildert Armin Plutsch, Einsatzleiter der Feuerwehr.
Zeitweise wurde auch die Gegenfahrbahn gesperrt, um an die Verletzten heranzukommen. Drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Fünf Schwerverletzte und mehr als 20 Leichtverletzte wurden geborgen. An die 40 Autos waren nach ersten Ermittlungen der Gendarmerie in die Massenkarambolage verwickelt.
