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Kalifornien: Lebensmüder verursachte Zugsunglück mit 11 Toten!

Kalifornien: Bei einem Zugsunglück nahe Los Angeles sind am 26. Jänner 2005 mindestens 11 Menschen ums Leben gekommen. Einer der Züge fing beim Unglück zudem auch Feuer!

Etwa 200 Menschen wurden nach Angaben eines Feuerwehrsprechers verletzt, als ein aus dem Stadtzentrum kommender Zug mit einem auf den Schienen abgestellten Auto kollidierte, entgleiste und in einen entgegenkommenden Pendlerzug krachte.

Ursache des Unglücks war nach Polizeiangaben ein Selbstmordversuch. Demnach parkte ein Lebensmüder sein Auto auf dem Gleis, änderte dann aber seinen Entschluss zum Selbstmord in letzter Sekunde und sprang aus dem Wagen. Gegen den Mann wurden Vorerhebungen wegen Mordes eingeleitet.

Die hinteren Waggons des entgleisten Zugs wurden bei dem Unfall in die Spur des entgegenkommenden Pendlerzugs geschleudert und stießen mit diesem zusammen. Ein Zug fing Feuer.

Der Pendlerzug stieß außerdem in einen geparkten Güterzug, der dadurch von den Gleisen geschoben wurde. Fernsehbilder zeigten umgestürzte Waggons, aus denen Rauch aufstieg. Menschen sprangen laut Augenzeugen nach dem Unglück vom oberen Deck des brennenden Zuges.

Rund einhundert Menschen erlitten schwerere Verletzungen und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Etwa einhundert weitere Menschen erlitten leichtere Verletzungen.

Rund 300 Feuerwehrleute unterstützten den Rettungseinsatz!

ORF

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