Technisch

Nö: Tauwetter führt zu Eisstößen

Niederösterreich: Regen und wärmere Temperaturen haben die Eisdecken vieler niederösterreichischer Bäche und Flüsse gelöst. Die Folge sind treibende Eisschollen, die bei Biegungen oder Wehren Eisstöße bilden.

Diese wiederum können im Extremfall zu lokalen Überflutungen führen. Eisstöße werden durch Bagger oder bei schlechter Zugänglichkeit durch Sprengungen gelöst. Der Sprengdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes (eine Gruppe in jedem Bezirk) ist für solche Aufgaben gerüstet.

Behörden und Feuerwehren beobachten bereits seit Mitte der Woche alle gefährdeten Wasserläufe. Am 12.2.2005 mussten mehrere kleinere Eisstöße aufgelöst werden.

BEZIRK BADEN: In den Vormittagsstunden mussten im Bereich Klausen-Leopoldsdorf bzw. Alland drei Eisstöße gesprengt werden. In Weissenbach/Triesting wurde ein solcher manuell gelöst.

BEZIRK MELK: zur Stunde sind Feuerwehrkräfte in Leiben damit beschäftigt, mittels Bagger bzw. Kran und Schalengreifer eine Eis-Verklausung des Weitenbaches zu lösen.

Feuerwehren und Behörden beobachten weiter, mit weiteren lokalen Einsätzen ist zu rechnen.

Info von Fire-World
Sprengen von Eis durch die Feuerwehren. Infos finden Sie hier

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