Ktn: Serienbrandstifter hat wieder zugeschlagen
Klagenfurt (Ktn): Die unheimliche Brandserie in Klagenfurt nimmt kein Ende: Nach den vier gelegten Bränden und dem Feueralarm am Dienstag wurden Mittwochfrüh, dem 16.2.2005, zwei neue Brandherde entdeckt.
Die Brandstiftung ist in diesen Fällen zum Glück fehlgeschlagen. Diesmal war das Rehabilitations-Zentrum in der Feldkirchnerstraße betroffen. Der Unbekannte dürfte das Feuer bereits am Dienstagabend in zwei Kellerabteilen gelegt haben.
Nach Angaben der Feuerwehr dürfte der Brand von selbst erloschen sein. Mittwochfrüh hat eine Bedienerin die Reste des Brandes entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Gegen 15.30 Uhr war die Berufsfeuerwehr Klagenfurt zu einem Brand in einem vierstöckigen Haus in der Bahnhofstraße gerufen worden. Ein Kellerabteil stand in Vollbrand.
Keine halbe Stunde später heulten in Klagenfurt abermals die Sirenen. In einem Wohnhaus für zwölf Parteien in der Morreestraße standen zwei Kellerabteile in Flammen. Die Kellerabteile wurden völlig eingeäschert. Einer Frau war schlecht geworden, sie musste mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden. Verletzt wurde bei den Bränden niemand.
Es war dies das erste Mal, dass Brandstifter tagsüber zugeschlagen haben. Dass auch diese Feuer gelegt waren, darüber besteht laut Experten kein Zweifel. Alleine seit dem Wochenende kam es damit zu sechs Brandstiftungen in Klagenfurt, die Serie der Anschläge hält die Landeshauptstadt aber bereits seit dem letzten Sommer in Atem.
Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass mindestens zwei „Feuerteufel“ für die Brandlegungen verantwortlich zeichnen. Am Dienstag bekamen die Ermittler eine weitere Spur: Bewohner des Wohnhauses in der Bahnhofstraße sollen eine verdächtige Person beobachtet haben, die kurz vor Brandausbruch mit einem Rad und Zeitungspapier im Gepäcksträger vor dem Haus gestanden sein soll. Näheres ist aber noch nicht bekannt. Die Ermittlungen sind im Gange.
