Oö: Schreie aus dem verqualmten Gebäude
Alkoven (Oö): Die FF Alkoven hatte am Mittwoch, dem 2. März 2005, die Gelegenheit, ein leer stehendes Gebäude für eine Atemachutzübung zu verwenden. Mit Heizkanone und Nebelgerät sowie akustischer Begeleitung wurden den AS-Trägern „eingeheizt“.
Ein leer- bzw. vor dem Umbau stehendes Gebäude mitten in Alkoven konnten die Einsatzkräfte der FF Alkoven am 2. März 2005 für eine Übung für deren Atemschutzträger verwenden.

Mittels einer größeren Heizkanone sollten die AS-Träger auch thermisch den realen Bedingungen etwas näher gebracht werden. Mit einem Nebelgerät wurden die Räume derart verqualmt, dass kaum die Hand vor Augen mehr zu sehen war.

Atemschutzwart Günther Kreindl stellte zudem auch noch eine Soundanlage in einem der Räume auf, um mittels Brandgeräuschen und menschlichen Schreien sowie klirrendem Glas die Atemschutzträger auch zeitlich voranzutreiben. Die Geräteträger wussten lediglich, dass das Gebäude von vier Personen bewohnt ist, jedoch nicht, wie viele sich im verqualmten Haus aufhielten.
Eine einem Erwachsenen entsprechende Puppe sowie ein – verstecktes – Baby mussten aus den Rauchräumen „gerettet“ werden.
