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Ktn: Feuerwehren als Eisbrecher im Einsatz

Kärnten: Große Probleme hat auch am Sonntag das Eis auf dem Wörthersee verursacht. Die riesigen Platten, die sich langsam lösen, werden durch den Wind in Bewegung versetzt und drohen Stege und Bauten am See zu beschädigen und sogar zu zerstören.

Stundenlang waren seit Sonntagmorgen sechs Feuerwehren auf dem Wörthersee im Einsatz, um zu verhindern, dass die Eisschollen größeren Schaden an den Stegen anrichten. Abschnittskommandant Gerfried Bürger von der Feuerwehr Krumpendorf hatte bereits in der Früh Alarm ausgelöst:

„Durch den starken Ostwind, der bereits in den Morgenstunden begonnen hat, hat sich die Eisdecke aus Richtung Klagenfurt losgelöst und einen Eisschub verursacht, von dem bereits die ersten Stege in Mitleidenschaft gezogen wurden. Den ersten Erfolg haben wir erreicht, indem wir Wasserwerfer eingesetzt haben, um die treibenden Eisplatten zu stoppen.“

Das Eisbrecher-Boot musste von Töschling bei Pörtschach nach Krumpendorf überstellt werden, denn das Eis am See war zu stark, um im Wasser fahren zu können.

Der Einsatz in Krumpendorf war dann auch problematisch, die Männer entwickelten mit dem Feuerwehrboot eine eigene Technik: „Wir müssen mit dem Boot eine große Heckwelle erzeugen, die das Eis aufschaukelt und in kleine Schollen zerbricht“, beschrieb Bürger den Vorgang.

Das klassische Hineinfahren mit dem Bug und das Auftrennen des Eises, so wie man das von klassischen Eisbrechern gewohnt ist, sei nicht möglich, so der Einsatzleiter, denn man könne das Eis mit dem Bug des kleinen Bootes nicht brechen.

ORF Kärnten

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