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Oö: Bei Grabungsarbeiten ertrunken

Oberhofen (Oö): Tödlich hat Freitagabend, dem 6. Mai 2005, ein Arbeitsunfall in Oberhofen im Bezirk Vöcklabruck geendet. Ein 40-jähriger Ungar ertrank bei Grabungsarbeiten im Zuge eines Kanalanschlusses, teilte die Sicherheitsdirektion Oberösterreich mit.

Für ihn kam jede Hilfe zu spät, als die drei Meter tiefe Grube, in der er sich befand, einstürzte und ihn die Erdmassen unter sich begruben. Der Mann war mit vier weiteren Arbeitern an einem Kanalanschluss an einem Haus beschäftigt, als gegen 21.00 Uhr die Grube einstürzte. Diese war nur unzureichend gesichert gewesen, so die Sicherheitsdirektion, zudem hatte Regen das Erdreich aufgelockert. Zum Zeitpunkt des Einsturzes befand sich der Ungar alleine in dem ausgehobenen Graben, in dem sich noch weitere Leitungen befanden.

Eine Wasserleitung wurde durch das Erdreich aufgerissen und füllte das Loch schnell mit Wasser. Weder die vier Mitarbeiter noch 18 Mann von der Feuerwehr konnten den 40-Jährigen rechtzeitig befreien. Erst gegen 22.10 Uhr wurde der Mann nur noch tot geborgen.

Oö. Rundschau

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