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Sbg: Kalb verunglückt auf Hausdach!

Seekirchen (Sbg): Zu einem ungewöhnlichen Einsatz ist am Samstagabend, 4. Juni 2005, die Feuerwehr Seekirchen (Bezirk Flachgau) ausgerückt. Eine fast ausgewachsene Kalbin war entlaufen, im Ortsgebiet auf ein Vordach gesprungen und eingebrochen.

Hilflos steckte das Tier zwischen den Dachsparren fest, als die Feuerwehr eintraf, schildert der Seekirchener Feuerwehrkommandant Johannes Neuhofer: „So etwas haben wir nach Tausenden Einsätzen über Jahrzehnte noch nie erlebt. Man kann es schlecht berichten im Detail, weil jeder glaubt, man ist rauschig, wenn man diese Geschichte erzählt.“

Gegen 17.00 Uhr hatte ein Anrufer die Gendarmerie verständigt, dass eine junge Kuh auf der Salzburger Straße stadteinwärts nach Seekirchen unterwegs sei. Das Tier sprang bei seinem Ausflug über eine Mauer und landete auf dem Vordach eines Hauses. Der Vorbau hielt dem Gewicht des Kalbes nicht stand, das Tier brach im Dach ein und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Ein Tierarzt betäubte das Rind, das anschließend von der Feuerwehr Seekirchen mit einem Kran geborgen wurde. Im Interview mit ORF Radio Salzburg sagte Feuerwehrchef Neuhofer:

„Erst die Injektion durch den Tierarzt machte es möglich, dass wir an das Kalb herankommen konnten. Es hat zuvor bei jedem Rettungsversuch wild um sich geschlagen. Das ist ja auch verständlich. Es war ziemlich in Panik.“ Die etwa 15 Monate alte Kalbin sei nun wohlauf, heißt es aus Seekirchen. Sie habe ein paar Kratzer und Hautabschürfungen erlitten, teilte die Tierklinik Seekirchen gegenüber der Austria Presse Agentur mit.

ORF Salzburg

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