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Nö: Polizeiboot rammte Schubverband – Ein Polizist tot geborgen

Fischamend (Nö): Zwischen Fischamend und Orth an der Donau ist Donnerstagabend, 16.6.2005, ein Polizeiboot mit einem Schubverband kollidiert und untergegangen. Ein Beamter konnte von der Feuerwehr geborgen werden, ein weiterer wird seit dem Unfall vermisst.

Das slowakische Schubschiff war zum Zeitpunkt der Kollision 45 Meter vom rechten Ufer in Höhe Fischamend unterwegs. Nach Angaben des Kapitäns sah er auch Lichtsignale und konnte das Motorboot auf seinem Radarschirm wahrnehmen. Plötzlich war das Boot aber weg vom Schirm. Zu diesem Zeitpunkt kam es zur Kollision.
Was dann geschah schilderte Einsatzleiter Chefinspektor Willibald Fritz. „Bei der Kollision dürfte das Motorboot des Donaudienstes der Polizei unter Wasser gedrückt worden sein. Es ist etwa 500 Meter flussabwärts wieder mit dem Kiel nach oben aufgetaucht und an einer seichten Stelle hängengeblieben. Einen Mann konnten wir retten, vom zweiten fehlt jede Spur“, sagte Fritz.

Die Suche nach dem vermissten Polizisten des Wiener Donaudienstes erstreckt sich auf beide Seiten der Donau im Bereich zwischen Fischamend und Hainburg. Einsatzkräfte aus Fischamend, Schwechat und auch Wien durchkämmen die Uferbereiche, mit Booten wird die Donau abgesucht. Feuerwehrtaucher versuchen eine Spur des vermissten Polizisten zu entdecken.

Mittlerweile wurde bekannt: Einer der Polzisten konnte sich an einem Seil am Boot festhalten. Er versuchte auch noch seinen Kollegen wieder ins Boot zu ziehen. Doch dieser war schon so geschwächt, dass er auslassen musste. Der Mann wurde vor den Augen seines Kollegen abgetrieben. Seither fehlt von ihm jede Spur.

ORF Niederösterreich

Bericht der Feuerwehr in den technischen Einsätzen hier auf Fire-World

Medien-Update per 11.45 Uhr vom 17. Juni:
Jener Polizist, der nach einer Schiffskollision auf der Donau seit Donnerstag gesucht worden war, wurde am Freitag tot geborgen. Zwischen Fischamend und Orth an der Donau war am Donnerstagabend ein Polizeiboot mit einem Schubverband zusammengestoßen. In dem verunglückten Polizeiboot waren zwei Beamte, als es mit einem slowakischen Schubverband kollidierte. Einer der beiden Polizisten konnte sich nach dem Zusammenstoß an einem Seil am Boot festhalten. Er versuchte auch noch seinen Kollegen wieder ins Boot zu ziehen. Doch dieser war schon so geschwächt, dass er auslassen musste.

Bei einer sofort eingeleiteten Suchaktion am Donnerstagabend konnte nur der eine Polizist geborgen werden. Die fieberhafte Suche nach dem zweiten Mann wurde Freitagfrüh von 144 Feuerwehrmännern und 55 Exekutivbeamten fortgesetzt. Zur Mittagszeit wurde der vermisste Polizist zwei Kilometer entfernt vom Unglücksort tot gefunden, so die Polizei. Das slowakische Schubschiff war zum Zeitpunkt der Kollision 45 Meter vom rechten Ufer in Höhe Fischamend unterwegs. Nach Angaben des Kapitäns sah er auch Lichtsignale und konnte das Motorboot auf seinem Radarschirm wahrnehmen. Plötzlich war das Boot aber weg vom Schirm. Es kam zur Kollision.

Was dann geschah, schilderte Einsatzleiter Chefinspektor Willibald Fritz: „Bei der Kollision dürfte das Motorboot des Donaudienstes der Polizei unter Wasser gedrückt worden sein. Es ist etwa 500 Meter flussabwärts wieder mit dem Kiel nach oben aufgetaucht und an einer seichten Stelle hängen geblieben.“

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