Hochwassereinsatz der NÖ Feuerwehren
Niederösterreich: Der Wasserstand hat sich seit den Abendstunden des 13. Juli 2005 stabilisiert, die Sicherheitsmassnahmen bleiben aber bis zu einem relevanten Rückgang der Pegel aufrecht.
Im Raum Hainburg wurde in den Nachtstunden ein Anstieg von 18 cm registriert. In Wil-dungsmauer ist die Donau ausgeufert, in Bad Deutsch Altenburg weist der Mühlbach einen Rückstau auf, das Kurhaus wurde gesichert. In Hainburg wurde eine Dammwache eingerichtet, ein Tei der Siedlungsgebiete ist überflutet, bei der Jägerhaus-Siedlung rettete die Feuerwehr zwei Pferde und eine Schafherde.
Nach Anforderung durch Landesregierung und Landesfeuerwehrverband Salzburg wurde am Nachmittag des 12.7. eine Einheit des Katastrophenhilfsdienstes zusammengestellt, die in den Nachtstunden in Mittersill eintraf. Der Zug ist auf Pumparbeiten mit großer Leistung spezialisiert und führt u.a. drei Stromerzeuger mit Leistungen zwischen 125 und 200 kVA sowie 10 Tauchpumpen mit Leistungen von 3000 bis 5000 Liter mit. 27 Feuerwehrmitglieder (aus den Bezirken Neunkirchen, Mödling und St. Pölten) sind mit drei Kommandofahrzeugen, drei Wechselladefahrzeugen mit Kran und einem geländegängigen Versorgungsfahrzeug im Einsatz. Nach der Erkundung soll schwerpunktmäßig Wasser aus dem Ort gepumpt werden. Der Wasserstand in Mittersill ist gesunken, trotzdem müssen tiefer gelegene Bereiche trocken gelegt werden.
