Wien/Nö: 120 Unwetter-Einsätze vor allem im Süden Wiens
Wien / Niederösterreich: Im Süden Wiens und in Niederösterreich sind in der Nacht auf den 26. Juli 2005 schwere Unwetter niedergegangen. Durch Blitze, große Regenmengen und Sturmböen sind teils schwere Sachschäden entstanden, verletzt wurde niemand.
Durch einen Blitzschlag wurde eine 30 Meter hohe Linde der Länge nach gespalten. Ein Teil des Baums stürzte auf ein Dach und beschädigte es schwer. Die Feuerwehr mußte noch in den Abendstunden Ast für Ast abtragen, damit der Baum schließlich gefällt werden konnte.
Die Einsätze konzentrierten sich großteils auf den Süden von Wien, sagte Hauptbrandmeister Albert Hiessberger von der Wiener Feuerwehr: „Insgesamt waren es etwa 120 Einsätze, die wir durch das heftige Gewitter hatten.“ Besonders viele Einsätze gab es im Raum Liesing und Simmering, im Norden Wiens waren es weniger.
Feuerwehreinsätze gab es auch in Niederösterreich. In der SCS platzte ein Abflussrohr, das Wasser vom Flachdach ableiten sollte. Teile der Verkaufsfläche wurden unter Wasser gesetzt. Überflutete Keller mussten auch in den Bezirken Schwechat und Gänserndorf ausgepumpt werden.
