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Nö: Wagramer Weinkost kaum zu Ende: Wieder Einsatzalltag

St. Pölten-Wagram (Nö): Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten-Wagram waren am Sonntagabend, 14. August 2005, nach einer erfolgreichen Weinkost todmüde in ihre Betten gefallen.

Unzählige Stunden Vorbereitung, Aufbau der Zeltlandschaft und Servieren steckten in ihren Knochen.

Kurz vor 3 Uhr früh wurden die Helfer aber schon wieder aus ihren Träumen direkt in den Feuerwehralltag gerissen: Im Hollywood Megaplex hatte ein automatischer Brandmelder angeschlagen. Zum Glück handelte es sich dabei lediglich um einen Täuschungsalarm, die Silberhelme konnten bald wieder unter ihre Bettdecken kraxeln. Jedoch nicht allzu lange:

Keine zwei Stunden später hieß es erneut aufstehen, anziehen und zur Feuerwehr eilen. Diesmal hatte eine automatische Brandmeldeanlage bei der Firma Zgonc ausgelöst. Beide Male rückten die Florianis übrigens mit ihrem neuen Kleinlöschfahrzeug mit 800 Litern Wassertank aus, das nur wenige Stunden zuvor präsentiert und anschließend gesegnet worden war. Anhand eines simulierten Verkehrsunfalles samt eingeklemmter Person hatten die Wagramer präsentiert, was in ihrem „Cityflitzer“ steckt. „Flink, modern und vielseitig
einsetzbar“, zählt Kommandant Leopold Lenz die Stärken des 160.000 Euro-Boliden auf.

Ein ganz besonderer Teilnehmer an der Demonstration ließ sich von den Feuerwehrlern übrigens „auf Händen tragen“. Nicole: 6 Jahre alt und ihres Zeichens offizielle Fahrzeugpatin ließ sich von Rainer Horvath aus dem „Unfallfahrzeug“ schneiden. „Vielleicht wird sie in vier
Jahren ja sogar selbst ein kleiner Grisu. Denn ab 10 Jahren können Burschen und Mädchen der Feuerwehrjugend beitreten“, meint Lenz mit einem Augenzwinkern.

Das Wochenende hat neuerlich die Schlagkraft der 120-Mitglieder-Truppe gezeigt: Weinkost, Präsentation und auch noch Einsätze. Da muss die Motivation jedes Einzelnen stimmen!

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