Schweiz: Autobrand in Einstellhalle – 107 Personen evakuiert
Reussbühl (Schweiz): Bei einem Autobrand in einer Einstellhalle in der Luzerner Vorortsgemeinde Reussbühl sind am Samstagabend, 17. September 2005, 107 Personen evakuiert worden. Drei Anwohner wurden laut Polizei mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Spital eingeliefert.
Das Fahrzeug in der Einstellhalle am Ruopigenring geriet um 21 Uhr 30 in Brand, wie die Luzerner Kantonspolizei am Sonntag mitteilte. Das Ereignis wurde vom Halter selbst entdeckt und gemeldet. Wegen starker Rauchentwicklung evakuierten Feuerwehr und Polizei in der Folge 107 Menschen aus den angrenzenden Häusern. Drei Anwohner wurden vom Rettungsdienst wegen Verdachts auf eine Rauchvergiftung zur Kontrolle in Spital gebracht.
Der Brand war laut Polizei rasch unter Kontrolle und nach einer Stunde gelöscht. Die in der Zivilschutzanlage Ruopigen untergebrachten Menschen konnten kurz nach Mitternacht in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandursache war vorerst nicht bekannt, ebenso die Schadenshöhe. Das Feuer beschädigte angrenzende Personenwagen wie auch die Einstellhalle. Im Einsatz standen 115 Frauen und Männer der Feuerwehren Littau, Emmen und Luzern, drei Rettungsteams des Kantonsspitals Luzern sowie Polizeibeamte.
