Oö: Feuerwehr musste Häftling befreien
Linz: Da der Schlüssel abgebrochen war, musste in der Nacht auf Samstag, 17.9.2005, in Linz die Feuerwehr ausrücken, um einen Häftling von seinen Handschellen zu befreien.
Ein Missgeschick hat den Aufenthalt eines 35-jährigen Linzers im Polizeigefängnis unfreiwillig verlängert. In der Nacht auf Samstag sollte der Mann entlassen werden. Er hatte zu Hause randaliert und war von einer Streife zum Verhör – und zum anschließenden Ausnüchtern – ins Anhaltezentrum Nietzschestraße gebracht worden.
Gegen 23.00 Uhr wollte ein Beamter den nun Ernüchterten die Handschellen abnehmen. Doch der Schlüssel brach im Schloss ab. Alle Bemühungen der Polizei, die metallene Fessel auf andere Weise zu öffnen, schlugen fehl. Denn – anders als im Film – ist es gar nicht so einfach, das winzige Schloss aufzubekommen.
Die Handschellen drohten sich noch weiter zusammenzuschieben und den Häftling zu verletzen. Die Polizei rief schließlich die Feuerwehr zu Hilfe. Und tatsächlich: Mit dem richtigen Spezialwerkzeug war der Häftling im Nu befreit: Mit einer feinen Metallsäge durchtrennten die Feuerwehrmänner die Handfesseln. Der Randalierer konnte mit ein einer kleinen Verspätung doch noch in die Freiheit entlassen werden.
