Nö: Polizei und Feuerwehr auf Stierjagd
Ternitz (Nö): Ein Stier hat Montagfrüh, 3. Oktober 2005, in Ternitz im Bezirk Neunkirchen für Aufregung gesorgt. Der Stier hat sich losgerissen und ist durch den Ort gelaufen. Er konnte schließlich von einem Beamten getötet werden.
Eigentlich hätte der Stier Montagfrüh geschlachtet werden sollen. Doch auf der Schlachtbank ist es dem 700 Kilo schweren Tier gelungen sich loszureißen. In der Folge ist der Stier durch Ternitz gelaufen. Dabei hat er immer wieder die Richtung gewechselt.
Feuerwehr und Polizei mussten den Ort wegen des einsetzenden Frühverkehrs großräumig absichern. Laut Polizei hat der Stier bei seinem Amoklauf sogar ein Auto beschädigt. Nach mehr als zwei Stunden ist es dem Beamten schließlich gelungen das Tier auf eine Wiese zu treiben. Dort hat dann ein Polizist – auf Bitte des Fleischhauers – den Stier mit vier Schüssen in den Kopf getötet.
Seinem Schicksal konnte das Tier trotz des Ausbruchsversuchs nicht entrinnen. Denn der tote Stier ist trotzdem in der Fleischhauerei weiter verarbeitet worden.
