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Oö: Anstiftung zur Brandstiftung in Rohrbach

Rohrbach (Oö): Mit Brandstiftung wollte ein 34-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach das große Geld machen. Um sein eigenes landwirtschaftliches Anwesen in Brand zu stecken, engagierte der Mann einen Arbeitskollegen.

Schon seit dem Jahr 2000 wurde der Bauernhof nicht mehr bewirtschaftet. Der Hofbesitzer, ein 34-jähriger Industriearbeiter, wollte sich nun offenbar endgültig von seinem Besitz verabschieden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei warb der Mann einen 41-jährigen Arbeitskollegen an, um auf dem Hof einen Brand zu legen. Das Gebäude sollte vollständig abbrennen und der Besitzer wollte eine hohe Versicherungssumme kassieren. Dem beauftragten Brandstifter händigte er als Vorschuss 3.000 Euro aus, nach dem Brand sollte mehr Geld folgen.

Auch einen Sündenbock für die Tat hatte sich der Mann nach Angaben der Polizei schon ausgesucht. Er wollte den Verdacht auf einen ehemaligen, inzwischen delogierten Mieter lenken. Der mutmaßliche Versicherungs-Betrüger nahm auch in Kauf, dass die aktuellen Mieter bei dem beabsichtigten Feuer verletzt werden könnten. Doch der mit der Brandstiftung beauftragte Arbeitskollege bekam kalte Füße. Er fürchtete, vom Hofbesitzer letztlich selbst belastet zu werden und ging zur Polizei. Der 34-jährige Anstifter wurde angezeigt.

ORF Oberösterreich

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