Nö: Feuerwehrleute nicht mit Hepatitis C infiziert!
St. Pölten (Nö): Die Befürchtung von Feuerwehrleuten aus dem Bezirk St. Pölten, sie hätten sich bei einem Einsatz möglicherweise mit Hepatitis C angesteckt, ist unbegründet. Die nö. Landesklinikenholding gibt offiziell Entwarnung.
Die 20 Feuerwehrleute, die bei dem Verkehrsunfall auf der A1 bei St. Pölten am Nationalfeiertag im Einsatz waren, können aufatmen. Sie haben sich nicht, wie ursprünglich befürchtet, mit Gelbsucht infiziert. Der Niederländer, der bei dem Verkehrsunfall am Nationalfeiertag schwer verletzt worden war, habe keine Infektionskrankheit. Es gebe keinerlei Hinweise auf Hepatitis C oder B, bestätigt die Geschäftsführerin der Landeskliniken-Holding Andrea Kdolsky gegenüber dem ORF Niederösterereich.
Die St. Pöltner Feuerwehr hatte nach einer inoffiziellen Information über eine Hepatitisgefahr die betroffenen Einsatzkräfte zu Blutuntersuchungen geschickt. Bei der Feuerwehr zeigt man sich erleichtert, man wolle aber die Untersuchungen sicherheitshalber fortführen. Der St. Pöltner Feuerwehrkommandant Dietmar Farafellner wünscht sich generell eine bessere Kommunikation mit den Krankenhäusern, um in ähnlichen Fällen besser informiert zu werden.
Ursprünglicher Bericht hier auf Fire-World
ORF Niederösterreich
