Oö: Vom Müllcontainerbrand zum Dachstuhlfeuer (Linz)

Linz (Oö): Kurz nach Mitternacht wurde die Berufsfeuerwehr Linz am 1. Februar 2006 zu einem Abfall- und Fassadenbrand in die Wurmgasse gerufen. Ein Brand, der die Einsatzkräfte noch fordern sollte…
Die Berufsfeuerwehr Linz wurde zu einem Mistkübel- bzw. Fassadenbrand in der Wurmstraße 4 gerufen. Bei Ankunft brannte die Fassade in einer Breite von etwa 5m und vom Erdgeschoss bis hinauf ins Dachgeschoss (5.OG). Dort breitete sich das Feuer bis in den Dachboden (Spitzboden) aus. Dieses Gebäude war nicht bewohnt, da es gerade renoviert wird.

Seitens der BF Linz wurde unverzüglich mit einem massiven Außenangriff über 2 C –Rohre begonnen. Gleichzeitig zeichnete sich eine Brandausbreitung im Dachbereich ab. Ein umfassender Angriff wurde gestartet. Sowohl die Drehleiter, als auch die Teleskopmastbühne begannen von Norden (Wurmstraße) und Süden (Innenhof) mit Löschangriffen. Parallel versuchten Atemschutztrupps der BF Linz, über Innenangriffe die Lage in den Griff zu bekommen.
Während ein Trupp versucht, einen Brandabschnitt zu halten, kam es zu einer Rauchdurchzündung (Flash Over). Mit knapper Not konnten sich die 3 Feuerwehrmänner noch ins Freie retten.

Damit genügend Atemschutztrupps zu Verfügung standen, wurden noch drei RLF der Freiwilligen Feuerwehren (Ebelsberg, St. Magdalena, Pichling) des Bezirkes Linz Stadt nachalarmiert. Erst nach sehr aufwendigem Öffnen der Dachhaut (Kupferblech) mit diversen Spezialschneidgeräten konnte der Brand gegen 3 Uhr unter Kontrolle gebracht werden.
Durch die tiefen Außentemperaturen kam es zu Gefährdung des Einsatzpersonales durch zufrierende Löschleitungen und gefrorenes Wasser an der Einsatzstelle (Straße, Dachfläche).

Rohre im Einsatz: 1 Wendestrahlrohr (DL), 1 Wasserwerfer (TMB), 2 HD-Rohre, 8 C-Rohre
Durch den massiven und professionellen Einsatz der Berufsfeuerwehr konnten die angrenzenden Gebäude, insbesondere ein Übergreifen des Brandes auf das Dach der Kirche der Kreuzschwestern verhindert werden.
Bericht der Oö. Nachrichten:
Mit knapper Not konnten sich heute Nacht (1.2.2006) drei Feuerwehrmänner bei einem Einsatz in Linz in Sicherheit bringen. Die Fassade des Hauses Wurmstraße 4 stand in Flammen, das Feuer drohte sich auf die Kirche der Kreuzschwestern auszubreiten. Um 0.50 Uhr wurde die Linzer Berufsfeuerwehr alarmiert: Mistkübel- bzw. Fassadenbrand in der Wurmstraße 4. Bei Ankunft der Helfer brannte die Fassade auf einer Breite von fünf Metern vom Erdgeschoss bis hinauf ins Dachgeschoss (5.Obergeschoß). Dort breitete sich das Feuer bis in den Dachboden (Spitzboden) aus. Glücklicherweise ist dieses Gebäude derzeit nicht bewohnt, da es renoviert wird.

Über Drehleitern etc. wurde mit der Brandbekämpfung begonnen. Während ein Trupp versucht einen Brandabschnitt zu halten, kam es zu einer Rauchdurchzündung (Flash Over). Mit knapper Not konnten sich drei Feuerwehrmänner noch ins Freie retten. Um die Flammen eindämmen zu können, forderten die Linzer Feuerwehrmänner Hilfe an. Und alarmierten noch die Freiwilligen Feuerwehren Ebelsberg, St. Magdalena und Pöstlingberg.
Erst nach sehr aufwändigem Öffnen der Dachhaut (Kupferblech) mit diversen Spezialschneidgeräten, konnte der Brand gegen 3 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Durch die tiefen Außentemperaturen kam es zu Gefährdung des Einsatzpersonales durch zufrierende Löschleitungen und gefrorenes Wasser an der Einsatzstelle (Straße, Dachfläche).
Am Morgen war noch eine Brandwache am Einsatzort. Sie war mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Diese werden voraussichtlich noch den ganzen Vormittag beschäftigt sein.
