Nö: Die Schneearbeiten in Mitterbach dauern an
Die Gemeinde Mitterbach ist strenge Winter gewöhnt, aber diese Massen an Schnee hatten sie am Beginn der Saison nicht erwartet.
Bürgermeister Hinterecker: „Ich wohne seit 35 Jahren in dieser Gemeinde. Bis zu diesem Winter bin ich noch nie in die Situation gekommen, dass ich bedingt durch die katastrophale Wetterlage, mein Hausdach gleich zweimal innerhalb einer Saison von den bis zu 2 Meter hohen Schneelast sprichwörtlich befreien musste“.

Auf Grund der unglaublichen Mengen, wurden am Samstag der Katastrophenzustand in dieser Region ausgerufen. Bereits in den frühen Morgenstunden konnten die Arbeiten wieder aufgenommen werden. Die vielen Freiwilligen Helfer der Feuerwehren aus dem Bezirk St. Pölten vom Vortag wurden durch frische, tatkräftige Kräfte ausgewechselt.
In den Gesichtern der Bevölkerung ist ein wenig Erleichterung zu erkennen. ,,Ohne der Hilfe der Feuerwehren, hätten wir keine Chance gegen die Naturgewalten. Das einzige, dass wir noch fürchten ist ein Regen, der den übriggebliebenen Schnee doppelt bis dreifach so schwer machen kann!“. Bis zur Mittagspause konnten 27 Objekte freigeschaufelt werden, weitere werden im Laufe des Nachmittags nach der Stärkung der 203 Katastrophenhelfer in Angriff genommen. Die Arbeiten werden bis in die Abendsstunden andauern, solange es die Lichtverhältnisse zulassen.
Auf Ersuchen der Gemeinde Mitterbach wurden für Montag weitere 120 KHD-Kräfte aus dem Bezirk Krems angefordert. Es sind ca. 25 weitere Objekt von der Schneelast zu befreien.
