Technisch

Nö: Überflutungseinsatz in Regelsbrunn

Regelsbrunn (Nö): Durch abfließendes Schmelzwasser von nahegelegenen Wartberg staut sich das Wasser an der Ortsgrenze zu Regelsbrunn. In weiterer Folge drang das Wasser durch den Bahndamm in die angrenzenden Gärten und Keller.

Es wurde von der FF Regelsbrunn versucht das Durchflussrohr abzudichten und mit Auspumparbeiten wurde begonnen. Zur Unterstützung wurden die FF Scharndorf und FF Wildungsmauer nachalarmiert (17.10 Uhr). Die FF Scharndorf befüllte die am Bauhof gelagerten Sandsäcke und dichtete das Durchflussrohr damit ab. Weiters wurde mit Auspumparbeiten begonnen. Die FF Wildungsmauer wurde beauftragt mittels UWP die überfluteten Keller auszupumpen. Um 17.50 Uhr wurde die FF Hainburg zur Unterstützung mit UWP, Sandsäcke zur Einsatzstelle nachalarmiert.

Trotz der eingesetzten Pumpen ( ca. 5.000 l/min.) stieg das Wasser stetig an. Nach einer kurzen Lagebesprechung mit dem AFKDT BR Edlinger, BGM Hubert Zwickelstorfer entschloß man sich eine Künette zum nahegelegen Kanaleinlaufes zu graben. Dies brachte dann den gewünschten Einsatzerfolg und die Pumparbeiten konnten eingestellt werden. Die eingesetzten UWP verblieben an der Einsatzstelle und wurden von der FF Regelsbrunn überwacht.

Um 21.00 Uhr konnte die FF Hainburg/Donau wieder einrücken. Um 22:30 rückten die FF Scharndorf und Wildungsmauer ebenfalls wieder ein.

Eingesetzte Kräfte:
FF Regelsbrunn: 1 TLF, 1 KLFA, 1 MTF, 15 Mann
FF Wildungsmauer: 1 TLFA, 1 Last, 8 Mann
FF Scharndorf: 1 KLF, 1 MTF, 18 Mann
FF Hainburg: 1 SRF, 1 WLF, 1 KLF, 1 KDO, 17 Mann

Eingesetzte Geräte:
1 Bagger (Privatfirma)
8 UWP
1 TS
1 UWP ( KHD Dienst ), Mast ATP 20
2 Notstromaggregate und diverse Fluter, sowie ein Einbaugenerator (SRF Hainburg)

1 FF Mann verletzt (Knöchelbruch)

AFK Hainburg

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