Ktn: Pkw ausgebrannt – Verletzter ging nach Hause
St. Stefan (Ktn): Aus ungeklärter Ursache hat Sonntagfrüh, 5. März 2006, der Pkw eines Schlossers plötzlich zu brennen begonnen. Bei Löschversuchen erlitt der Mann schwere Verbrennungen. Anschließend ging nach Hause, nahm Schmerztabletten und betrank sich.
Als der 44 Jahre alte Maschinenschlosser aus St. Stefan im Gailtal den Brand gegen 2.00 Uhr bemerkte, hielt er sein Fahrzeug in einer Ausweiche an und versuchte, den Brand mit Schnee zu löschen. Bei den Löschversuchen und beim Versuch, Gegenstände aus dem Fahrzeug zu retten, erlitt er Brandverletzungen zweiten Grades am Kopf, im Nacken und an den Händen. Das Fahrzeug brannte völlig aus.
Nach eigenen Angaben blieb der Lenker noch zwei Stunden beim Fahrzeug. Als kein anderes Auto vorbeikam, ging er zu seinem nahe gelegenen Wohnhaus, wo er Schmerztabletten nahm und sich betrank. Gegen 5.30 Uhr fiel einem Autofahrer das ausgebrannte, noch qualmende Auto auf, er alarmierte die Feuerwehr. Die Wehren Matschiedl und St. Stefan löschten die restlichen Glutnester. Der Fahrzeuglenker wurde nach einem Alko-Test – er war positiv – ins LKH Villach eingeliefert.
