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Hochwasserkrise im deutschen Sachsen

Dresden (Deutschland): Die Hochwasserlage an der Elbe in Dresden hat sich in der Nacht auf Samstag, 1. April 2006, weiter verschärft. Nach Angaben der Stadtverwaltung läuft seit dem frühen Morgen Wasser über einen Damm in den niedrig gelegenen Stadtteil Gohlis.

Seit dem Abend seien die Häuser dort evakuiert worden, knapp 20 Familien hätten sich jedoch bisher geweigert, ihr Heim zu verlassen. Im Stadtteil Laubegast erfolge die Evakuierung dagegen bisher problemlos. Dort würden die Häuser je nach Gefahrenlage nach und nach geräumt. Wer jetzt nicht gehe, müsse später mit großem Aufwand aus seinem Haus gerettet werden. Dadurch würden dann Rettungskräfte gebunden, die anderswo dringend gebraucht würden, sagte ein Stadtsprecher. Die Stadtverwaltung habe deshalb unter anderem auch die Radiosender gebeten, die Menschen zum Verlassen ihrer Häuser aufzufordern. Am Pegel Dresden wurde am Samstagmorgen ein Wasserstand von 7,27 gemessen.

Österreich: Am Freitag, dem 31.3.2006, hatte schwerer Regen auch in Österreich zu Überflutungen geführt. In den oberösterreichischen Bezirken Grieskirchen und Rohrbach mussten mehrere Garagen und Keller ausgepumpt werden. Die Donau überschritt in Linz die Hochwasserwarngrenze. Am 1. April sollte sich die Lage in Österreich entspannen.

Salzburger Nachrichten

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