Technisch

Nö: Hochwasser – Lage in Zwerndorf weiterhin kritisch

Niederösterreich: Auch in der Nacht auf den 6. April 2004 standen die Feuerwehrleute in Niederösterreich wieder im Einsatz!

Eingesetzte
Kräfte:

            Feuerwehr Bezirk
Gänserndorf               208 Mann
            6.   KHD Bereitschaft Wien
/ Umg.       140 Mann         25 Fahrzeuge
            10. KHD Bereitschaft
Krems                  130 Mann         20 Fahrzeuge
            12. KHD Bereitschaft
Melk                    100 Mann         16 Fahrzeuge
            14. KHD Bereitschaft
Mödling              240 Mann         48 Fahrzeuge, 5 Zillen und  1 Schlauchboot
           
Bundesheer                                              140 Mann
           
Polizei                                                 Mannschaftsstärke
unbekannt
            Rotes
Kreuz                                         Mannschaftsstärke unbekannt
          
Privatpersonen                                      66 Mann

            Weiters sind Personen des
AMS und diverser Schulen für Hilfstätigkeiten eingesetzt, wobei die Anzahl aber unbekannt ist.

 
Lage in Zwerndorf

Zwerndorf wurde evakuiert. Sechs
Feuerwehren füllen Sandsäcke und Big Bag´s. Der Weidenbach wird abgedichtet.
Polizei und Rotes Kreuz Kriseninterventionsteam im Einsatz. Gefahrenstelle ist
der Weidenbachdamm. Alle Bemühungen laufen auf die Sicherung der Dämme am
Weidenbach hin. Die Arbeiten werden die ganze Nacht fortgeführt. Morgen sollen
mit schweren Baumaschinen dauerhafte Entschärfung herbeigeführt werden. Dies
wird mit massivem Pumpeneinsatz unterstützt werden.



Bereitstellungsraum für hilfswillige
Privatpersonen gültig ab 6.4.2006

Für Privatpersonen die die
Sicherungsmaßnahmen unterstützen wollen sind Anlaufstellen direkt vor Ort
eingerichtet worden.

Abschnitt
1:     Drösing FF-Haus

                              
Sierndorf
FF-Haus


Abschnitt 2:     Lagerhaus Dürnkrut


Abschnitt 3:     FF-Haus Angern


Abschnitt 4:     Gemeindeamt
Oberweiden


Pegelmeldungen

Anstieg der Pegel an der Thaya,
Einmündung March. Der kurzfristig rasche Anstieg des Pegels Bernharstal hat in
den Nachmittagsstunden für Befürchtungen gesorgt, dass die March wieder
ansteigen würde. Die Landesexperten konnten, auch im intensiven Kontakt mit den
tschechischen Nachbarn nachvollziehbar sicherstellen, dass es sich nur um einen
kurzfristigen Anstieg gehandelt hat. Die Überprüfung hat ergeben, dass diese
"Welle" auch keine nachhaltige Auswirkungen auf das Gesamtgeschehen an der March
hat. In einer gemeinsam einberufenen Lagebesprechung konnten LR Plank und LFKDT
Buchta feststellen: "Die bisher getroffenen Maßnahmen sind ausreichend". Die Thaya ist in Bernhardsthal
mittlerweile wieder gefallen. Generell kann die Gesamtlage entlang der March
nach wie vor als stabil, dennoch angespannt eingeschätzt werden" war von Plank
und Buchta zu hören.

 Weitere Einsatzplanung

Für die Einsatzkräfte bedeutet dies,
dass sämtliche Überwachungsmaßnahmen,

Pumparbeiten und Sicherungstätigkeiten
unvermindert fortgesetzt werden.


Feuerwehr
Gänserndorf

Update per 10.30 Uhr:


Lage in Zwerndorf

Seit dem
Zivilschutzalarm gestern in Zwerndorf wurden an die 300 Häuser evakuiert. Der
Dammfuß wurde auf einer Höhe von 4 Metern mit drei Lagen Sandsäcken verstärkt.
Auch der Weidenbach Damm Richtung B49 wurde ca. auf einer Länge von 200 Metern
auf eine Breite von 1,5 m verstärkt.

Das ÖBH ist mit 37 Mann vor
Ort und füllt Sandsäcke. Diese Anzahl wird im Laufe des Tages noch verstärk.
Polizei und das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes stehen ebenfalls im
Einsatz. Im gesamten Ort wurde die Stromzufuhr abgestellt. Probleme bereitet der
Weidenbachdamm, der Marchdamm ist von Angern bis Baumgarten soweit stabil. Nach
wie vor wird der Damm verstärkt. Derzeit ist der Marchpegel gleichbleibend.

Gestern waren
rund 1500 Einsatzkräfte (alle Organisationen) und sechs Hubschrauber im Einsatz.
Im Katastrophegebiet befinden sich zur Zeit 500.000 Sandsäcke. Seitens
der Mobilkom Austria konnte der Betrieb des Handynetzes sichergestellt werden.
Die ÖBB befinden sich momentan mit 92 Mann im Katastrophengebiet.

 

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