Brand

Oö: Schwieriger Autobrand auf der A1 für die FF Eberstalzell

Eberstalzell (Oö): Am 5. April 2006 wurde die FF Eberstalzell um 17:34 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf der A1 in Fahrtrichtung Salzburg alarmiert. Beim Eintreffen stellte sich für die Einsatzkräfte folgende Situation dar:

Das brennende Fahrzeug stand auf der Autobahnbrücke kurz vor der Ausfahrt Vorchdorf, genau im derzeitigen Bauabschnitt, da diese Brücke gerade saniert wird. Aufgrund des Brandes und der hohen Rauchentwicklung konnten die nachkommenden Fahrzeuge nicht mehr vorbei fahren, was unweigerlich zu einem Stau führte. Da es in diesem Bereich durch die Verengung der Fahrbahn auch keinen Pannenstreifen gibt, konnte die FF Eberstalzell nur bis auf 300 Meter heranfahren. Der Rest musste zu Fuß bewältigt werden. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, ob sich noch Personen im Fahrzeug befanden, machte sich Einsatzleiter BI Martin S. sofort auf den Weg zum Fahrzeug. Dort war der Fahrzeuglenker nicht auffindbar und so war klar, dass raschest eine Kontrolle des Fahrzeugs auf Insassen durchzuführen war. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs zog sich Martin S. leider eine Rauchgasvergiftung zu und musste in weiterer Folge in das Krankenhaus Wels eingeliefert werden.

Da sich herausstellte, dass sich keine Personen mehr im Fahrzeug befanden, konnte nun mit den Löscharbeiten begonnen werden. Zuerst wurde der Brand mittels mehrerer Handfeuerlöscher soweit eingedämmt, damit die Fahrzeuge, welche zwischen Feuerwehr und dem Unfallfahrzeug standen, vorbei Fahren konnten. Anschließend konnte die Feuerwehr mit den Einsatzfahrzeugen vor fahren und mittels eines Hochdruckrohrs (HD) den Brand komplett löschen.

Das Fahrzeug wurde nun von einem Abschleppunternehmen geborgen und die FF Eberstalzell reinigte noch die Fahrbahn, um für den Nachfolgeverkehr ein gefahrloses Passieren der Brandstelle zu ermöglichen.

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