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Oö: WLA Gold 2006 – Feuerwehrmänner am Limit

Linz (Oö): Die Donau war am Nachmittag des 19. Mai 2006 in Höhe der Linzer Eisenbahnbrücke Schauplatz des Bewerbes um das Wasserwehrleistungsabezeichen in Gold. Dieser Bewerb setzt ganz besondere Anforderungen an die Mannschaften in ihren Zillen.

Die Feuerwehrleute werden dabei nicht nur körperlich, sondern auch in technischer Hinsicht massiv gefordert. Müssen sie erst einmal stromaufwärts stechen, einen schwimmenden Gegenstand richtig aufnehmen und eine Boje korrekt passieren, warten mit dem Einhaken an einem im Wasser schwimmenden „Steg“ und dem korrekten Anfahren an eine im Wasser schwimmende Zille weitere schwierige Aufgaben. Durch die starke Strömung an diesem Tag mussten sich die knapp 60 um das goldene Abzeichen ringenden Teilnehmen besonders anstrengen.

Dennoch reichte es dieses Mal für überdurchschnittlich viele Angetretenen nicht aus. Ausfallsquoten von 67 bis 78% (!!!) waren heuer zu verzeichnen! Rund 30 weitere Teilnehmer kämpften in der sog. Meisterklasse um den Sieg. Dabei handelt es sich um Feuerwehrleute, die das Goldene bereits besitzen und lediglich dazu antreten, sich gegeneinander zu messen. Da es hier meist um alles oder nichts geht, ist in dieser Klasse die Ausfallsrate generell höher als beim Kampf um das Abzeichen. Aber die schwierigen Bedingungen machten sich an diesem Tag auch in dieser Kategorie mit einer außergewöhnlich hohen Anzahl an Ausfällen bemerkbar.

Der Wasserwehrleistungsbewerb ist ein sehr praxisnaher Leistungsbewerb mit dessen Austragung gewährleistet wird, dass – auch junge – Feuerwehrleute morgen noch den Umgang mit diesen einfachen „Holzboot“ bescherrschen. Die letzten Hochwassereignisse haben bewiesen, dass es sich bei diesem Wasserfahrzeug immer noch um eines der wichtigsten Transportmittel im Hochwassereinsatz handelt.

Ergebnislisten vom Oö. Landes-Feuerwehrverband

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