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USA: Buschfeuer in Kalifornien außer Kontrolle – Tausende Fw-Leute im Einsatz

Kalifornien (USA): Im amerikanischen Gliedstaat Kalifornien ist am 13. Juli 2006 ein Buschfeuer östlich von Los Angeles außer Kontrolle geraten und bedroht Tausende von Wohnhäusern. Die Behörden des Kreises San Bernardino östlich von Los Angeles haben den Notstand ausgerufen.

Für einige Ortschaften wurde eine Evakuierung angeordnet, darunter auch für Pioneertown. Die Stadt diente seit den fünfziger Jahren mehrfach als Kulisse für Western-Filme. Mehr als 2.000 Feuerwehrleute sind im Einsatz, um die Flammen auf 10.520 Hektaren Land zu bekämpfen. Das Feuer ist vermutlich bereits am Sonntag, 9. Juli 2006, durch einen Blitzeinschlag ausgebrochen. In dem trockenen Buschland konnte es sich schnell ausbreiten, immer wieder angefacht durch den heissen Wüstenwind.

Neue Züricher Zeitung

ORF Bericht vom Nachmittag des 13.7.2006:
Ein Waldbrand in der Nähe von Los Angeles ist außer Kontrolle geraten und hat heute mehr als 3.000 Gebäude bedroht. 42 Häuser waren nach Angaben der Feuerwehr bereits ausgebrannt. Mehrere tausend Feuerwehrleute waren im Einsatz. Aus der Luft wurden Brand hemmende Chemikalien versprüht. In Morongo Valley mussten 300 Menschen zu ihrem eigenen Schutz ihre Häuser verlassen. Entspannung war nicht in Sicht: Meteorologen sagten für die nächsten Tage Temperaturen von über 40 Grad Celsius und Wind voraus. Das Feuer war am 9. Juli durch Blitze ausgelöst worden. Es weitete sich in Windeseile in alle Richtungen aus.

Österreichischer Rundfunk

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