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Wien: Massive Rauchentwicklung bei Hallenbrand in St. Marx

Wien: Für starke Rauchentwicklung sorgte Freitagabend, 29. September 2006, ein Brand in einer leer stehenden Lagerhalle bei St. Marx. In der Halle dürfte styroporhaltiges Material gelagert gewesen sein, deshalb auch der starke Rauch.

Kurz nach 17.00 Uhr wurde die Feuerwehr über das Feuer in der Henneberggasse in Wien-Landstraße verständigt. Dort gelagertes Dämmmaterial aus Schaumstoff hatte aus ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Laut Feuerwehr handelte es sich bei dem betroffenen Gebäude um ein Abbruchhaus. Die Feuerwehr war mit 30 Mann im Einsatz. Verletzt wurde ebenfalls niemand. Der Brand war laut Feuerwehr „nicht dramatisch“. Gegen 19.00 Uhr hatten die Feuerwehr die Flammen „im Griff“. Den Rauch sah man allerdings über ganz Wien. Neben der starken Rauchentwicklung, machte sich – auch in den inneren Bezirken – starker Brandgeruch bemerkbar. Dieser Geruch könne sich durchaus auf die ganze Stadt ausbreiten, hieß es von der Feuerwehr. Um die Möglichkeit einer Gesundheitsgefahr zu überprüfen wurde in den Abendstunden ein Luftmessfahrzeug zum Einsatzort geschickt. Den Anrainern wurde geraten, die Fenster vorerst geschlossen zu halten.
Für Aufregung sorgte die brennende Lagerhalle auch im Abendverkehr. Auf der nahe gelegenen Südosttangente (A23) gebe es durch den Rauch zusätzliche Verzögerungen, hieß es vom ARBÖ. Zahlreiche Lenker sind neugierig und fahren deshalb besonders langsam.

ORF Wien

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