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Stmk: Feuer in Grazer Mehrparteienhaus – Brandstiftung?

Graz (Stmk): In einem Grazer Mehrparteienhaus ist am Dienstagabend, 3. Oktober 2006, ein Brand ausgebrochen. Wegen starker Rauchentwicklung mussten die Rettungskräfte zum Großeinsatz ausrücken. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Brandstiftung.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste das gesamte dreistöckige Haus in der Straßgangerstraße von Feuerwehrmännern mit schwerem Atemschutz evakuiert werden. 16 Personen wurden insgesamt geborgen, eine über eine Drehleiter. Das Feuer war im Keller des Hauses ausgebrochen. Weil es dort keine Zündquellen gibt, ermittle man jetzt wegen Brandstiftung, erklärt der zuständige Ermittler der Brandgruppe des Landespolizeikommandos, Wolfgang Maier. Außerdem habe man laut Maier in einer leerstehenden Wohnung in dem betroffenen Haus eine Art Drohbrief gefunden.

„In den Vormittagsstunden ist es in diesem Haus zu einer Zwangsdelogierung gekommen und im Zuge dessen hat man in der Wohnung einen Zettel gefunden, auf dem gestanden ist ‚Diese Räume sind vermint‘. Ob es da einen Zusammenhang mit der Brandstiftung gibt, kann man derzeit noch nicht sagen, es wird aber auch in diese Richtung ermittelt“, so Maier.

Neun Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden, sie konnten aber nach einer ambulanten Betreuung wieder entlassen werden. Insgesamt waren bei dem Brand 70 Mann der Feuerwehr und der Rettung im Einsatz. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch unbekannt.

ORF Steiermark

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