Oö: Waldbrandstützpunkte übten mit Hubschrauberunterstützung
Oberösterreich: Am Dienstag, dem 17. Oktober 2006, übten die Flughelfer- und Waldbrandbekämpfungs-Stützpunkte Oberösterreichs gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer, Bergrettung und Polizei, um für den Ernstfall, der bereits im vergangenen August in Ebensee eingetreten war, auch in Zukunft wieder gerüstet und geschult zu sein.
Der Übungsschwerpunkt lag in der Brandbekämpfung im hochalpinen Gelände, mit Unterstützung aus der Luft von zwei Augusta Bell 212 vom Fliegerregiment 3 aus Hörsching und einer Alouette III vom Fliegerregiment 2 aus Aigen im Ennstal.

Spezifisch wurde das Auf- und Abseilen vom Einsatzpersonal, sowie das Auf- und Absetzten von Lasten und Löschwasserflüge, unter realen Bedingungen erprobt und perfektioniert.

Die Übung erstreckte sich im Zeitraum von 07:30 Uhr-14.00 Uhr und wurde im Bereich Predigtstuhl, Ortschaft Lasern, Gemeinde Bad Goisern durchgeführt.

Insgesamt waren 105 Mann, die sich aus Spezialkräften von Feuerwehr und Bundesheer, sowie aus Bergrettung, Poliezi und Behörden zusammensetzten, an der Übung beteiligt.
Weiters ist zu erwähnen, dass vier Berufsfeuerwehrmänner aus Finnland an der Übung teilnahmen, um das oberösterreichische System der Waldbrandbekämpfung kennenzulernen und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch zwischen Österreich und Finnland zu fördern.

Abschließend wurde eine Übungs-Nachbesprechung abgehalten, wobei die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Bundesheer und Bergrettung, von den Übungs-leitern Oberbrandrat Schaumberger (Feuerwehr) und Major Haverlik (Österreichisches Bundesheer), positiv hervorgehoben wurde.
Weiters wurde festgehalten, dass nur durch regelmäßige Schulung, Ausbildung und gemeinsamen Übungen, den Einsatzkräften ein größtmögliches Maß an Sicherheit geboten werden kann.

Diese Schulungs- Ausbildungs- und Einsatztätigkeiten werden von den Florianijüngern in ihrer Freizeit praktiziert und im Sinne der Sicherheit der Bevölkerung durchgeführt.
