Schweiz: Brand im Novartis-Werk in Schweizerhalle endet glimpflich
Schweizerhalle (Schweiz): Im Novartis-Werk in Schweizerhalle ist am Samstagabend, dem 9. Dezember 2006, ein Brand einer Kühlanlage glimpflich verlaufen. Das vermutlich aus technischen Gründen ausgebrochene Feuer konnte nach einer halben Stunde gelöscht werden.
In Schweizerhalle gab es am Samstagabend kurzzeitig Erinnerungen an das verheerende Feuer vor 20 Jahren. Ein im Freien stehendes Kühlaggregat des Novartis-Werkes sei gegen 21 Uhr 30 in Brand geraten, teilte die Polizei Basel-Landschaft mit. Die Flammen seien anfänglich mehrere Meter hoch und weitum sichtbar gewesen. Nach rund einer halben Stunde sei der Brand aber weitgehend gelöscht gewesen. Bei dem Feuer in der rund zehn auf drei Meter grossen Kühlanlage seien vor allem diverse Kunststoffe wie Isolationsmaterial und andere Teile verbrannt. Dies habe vorübergehend zu Geruchsbelästigungen geführt, die bis in die deutsche Nachbarschaft bemerkbar waren. Die sofort in der Schweiz und Deutschland vorgenommenen Messungen ergaben aber, dass für Mensch und Umwelt keine Gefahr bestanden hatte. Chemikalien seien keine erfasst worden, hiess es von Seiten der Polizei. Der Pharmakonzern Novartis präzisierte in einer Medienmitteilung, die in Brand geratene Kühlanlage befinde sich ausserhalb des Produktionsgeländes.
