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Nö: Feuerwerksexplosion – Großbrand Excalibur City Kleinhaugsdorf

Kleinhaugsdorf (Nö): Ein Großbrand hat Mittwochabend, 20. Dezember 2006, Teile des Einkaufszentrums „Excalibur City“ nahe des niederösterreichisch-tschechischen Grenzüberganges Kleinhaugsdorf/Hate vernichtet. Das Feuer war laut Polizeiangaben durch eine Serienexplosion von Feuerwerkskörpern entstanden.

Obwohl bereits auf tschechischem Staatsgebiet, standen rund 140 Feuerwehrleute aus Österreich im Löscheinsatz. Entgegen ersten Befürchtungen gibt es keine Toten oder Verletzten.
Ersten Schätzungen der Feuerwehr zufolge wurden bis zu 3.000 Quadratmeter des Shopping-Areals zerstört. Das Gebäude besteht aus einem Alt- und einem Neubau, berichtete der Hollabrunner Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Firmkranz, der sich an Ort und Stelle befand.
Im Neubau wurden keine Personen gefunden, weder Verletzte noch Tote, sagte Firmkranz. Über die Situation im Altbau des Objektes waren jedoch noch keine Angaben möglich. 25 Autos wurden ebenfalls ein Raub der Flammen. Die Ursache des Vorfalls war zunächst nicht bekannt. Tschechische Experten waren jedoch der Ansicht, die Explosion könnte auf einen unvorsichtigen Umgang mit der Silvester-Pyrotechnik durch einen Marktverkäufer zurückzuführen sein. Der Kampf gegen die Flammen gestalte sich überaus schwierig, weil das brennende Gebäude mit leicht entzündbarem Material verkleidet sei.

Österreichischer Rundfunk

Bericht von ORF Niederösterreich:
Noch unklar ist, was zu dem Großbrand auf dem Gelände der „Excalibur City“ jenseits der Grenze bei Kleinhaugsdorf (Bezirk Hollabrunn) geführt hat. Das Feuer war Mittwochabend nach einer Explosion von Feuerwerkskörpern ausgebrochen. Mach bisherigen Informationen flog ein Verkaufsstand mit Feuerwerkskörpern in die Luft, Teile der „Excalibur City“ fingen Feuer. Nach Augenzeugenberichten hatte vermutlich ein Verkäufer kurz zuvor mit Feuerwerkskörpern an einem Verkaufsstand hantiert oder möglicherweise sogar brennende Feuerwerkskörper auf einen derartigen Verkaufsstand geworfen. Die Flammen breiteten sich rasch aus. Alle Besucher, man schätzt derzeit, das es etwa 500 bis 600 waren, konnten, so die Rettungssleitstelle Lebig, rechtzeitig aus dem Gebäude laufen. Es gab keine Verletzten.
Vom Feuer betroffen waren Teile des Alt- und Neubaus des Einkaufszentrums. Auch etwa 25 Autos brannten. 13 niederösterreichische Feuerwehren mit 140 Mann standen bei dem Einkaufszentrum im Einsatz. An den Unglücksort wurden auch drei Notarztwagen, neun Rettungsautos sowie zwei eigene Fahrzeuge für Großschadensereignisse der niederösterreichischen Rettung entsandt.

ORF Niederösterreich

Info Nö. LFV:
Auf Anforderung der tschechischen Behörden begann kurz vor 18 Uhr ein groß angelegter Hilfseinsatz von 21 NÖ Feuerwehren auf tschechischem Boden. Eine Halle eines Einkaufszentrums in der Excalibur City war in Brand geraten. Die Flammen breiteten sich in rasender Geschwindigkeit aus. Auch mehrere geparkte Fahrzeuge brannten völlig aus. 200 Feuerwehrmitglieder aus Niederösterreich kämpften Schulter an Schulter mit tschechischen Feuerwehrkräften gegen den Großbrand. Die Halle war nicht mehr zu retten, Personen waren laut Auskunft der tschechischen Behörden jedoch nicht betroffen. Gegen 22 Uhr war der Brand unter Kontrolle, die österreichischen Kräfte konnten gegen 23 Uhr abrücken. Nachlöscharbeiten werden von tschechischer Seite vorgenommen. Landesbranddirektor Josef Buchta lobte die gute bilaterale Zusammenarbeit.

Nö. Landes-Feuerwehrverband

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