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Chile: Zehn Touristen bei Hotelbrand ums Leben gekommen

Chile: Bei einem Hotelbrand im Süden Chiles sind nach Angaben der Behörden zehn ausländische Urlauber ums Leben gekommen, darunter vier Deutsche.

Bei den übrigen Todesopfern handele es sich um vier Argentinier und zwei Niederländer, sagte der Feuerwehrchef in Punta Arenas in Patagonien. Das Feuer sei heute in einem Hotel in der südlichsten Stadt Chiles ausgebrochen. Insgesamt seien 21 ausländische Touristen in dem Hotel gewesen, sagte Feuerwehrchef Rene Mancilla im Rundfunk. Elf von ihnen hätten sich vor den Flammen retten können, dabei hätten sechs Verletzungen erlitten.
Nach dem Löschen des Brandes seien die Leichen der zehn übrigen Ausländer gefunden worden. Die Brandursache sei unklar. Das Auswärtige Amt in Berlin konnte die Angaben nicht bestätigen. Die deutsche Botschaft stehe aber in Kontakt mit den örtlichen Behörden.
Westpatagonien im Süden Chiles ist mit seinen beeindruckenden Berg- und Gletscherlandschaften ein beliebtes Touristenziel. Jänner und Februar, dem Sommer auf der Südhalbkugel der Erde, ist für den Tourismus in Patagonien Hauptsaison.

Österreichischer Rundfunk

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