Oö: 25. Wissenstest im Bezirk Ried
Bezirk Ried (Oö): 2007 gab es ein Jubiläum zu feiern. Zum 25. Mal wurde der Wissenstest für die Jugendfeuerwehrmitglieder im Bezirk abgehalten.
Im Jahr 1983 wurde ein Meilenstein für den Wissenstest in der Jugendfeuerwehrausbildung in ganz Oberösterreich gesetzt. Seither wurde jährlich ein Wissenstest organisiert und erfolgreich durchgeführt. Dadurch nahm auch die theoretische Ausbildung einen sehr großen Stellenwert in den einzelnen Feuerwehren ein. So mancher der damals in der Jugendfeuerwehr aktiv war, ist heute im Feuerwehrkommando oder auch als Feuerwehrkommandant tätig.

Die Winterpause wurde von den Jungfeuerwehrmitgliedern und deren Jugendbetreuern für die Vorbereitung auf den Wissenstest in den Stufen Bronze, Silber und Gold hervorragend genutzt.
Die Jungfeuerwehrmitglieder wurden viele Stunden in folgenden Sach- und Wissensgebieten bestens vorbereitet und geschult.
a) Allgemeinwissen
b) Dienstgrade
c) Wasserführende Armaturen
d) Kleinlöschgeräte
e) Vorbeugender Brandschutz
f) Seilknoten
g) Nachrichtenübermittlung
h) Verkehrserziehung
i) Erste Hilfe
j) Orientierung im Gelände
k) Gefährliche Stoffe
Insgesamt 338 Jungfeuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Ried, 10 Jungfeuerwehrmitglieder aus dem Nachbarbezirk sowie aus Bayern nahmen am Wissenstest teil. Alle Teilnehmer erlangten ihr Abzeichen; in Stufen Bronze 139, in Stufe Silber 127 und in Stufe Gold 82 Jungfeuerwehrmitglieder.
Nach dem Überreichen der Abzeichen an den Gruppenkommandanten bedankte sich Bezirksfeuerwehrkommandant, BR Hans Peter Raffelsberger, bei den Jungfeuerwehrmitgliedern für die ausgezeichnet erbrachten Leistungen und wünschte ihnen für die heurige Bewerbssaison viel Glück, reichlich an Energie sowie genügend Ausdauer bei den Übungen.

Darum sind unsere Jugendbetreuer durch Gespräche, Verständnis und viel Zeitaufwand immer wieder um den Nachwuchs bemüht, um die Zukunft der Feuerwehren zu sichern.
Obwohl dies in unserer hektischen und stressigen Zeit nicht immer ganz leicht ist und vor allem die Jugendlichen genug an anderen Freizeitbeschäftigungen zur Auswahl haben, zeigen „Gott sei Dank“, viele unserer Jugendlichen, großes Interesse an einer Aufnahme in ihren Heimatfeuerwehren.
